| An dem heutigen Warnstreik in den Kindertagesstätten des Landes Berlin beteiligten sich über 5.000 Erzieherinnen und Erzieher. Zu der Arbeitsniederlegung, die in der Zeit von 6.00 bis 10.00 Uhr stattfand, hatten die Gewerkschaften GEW BERLIN und ver.di aufgerufen.
Gemeinsam mit anderen Beschäftigten aus den Berliner Bezirksämtern zogen die ErzieherInnen in einem Demonstrationszug von Unter den Linden zum Kundgebungsort vor dem Roten Rathaus. Dort begann um 8.30 Uhr die zentrale Streikkundgebung. Auf ihr sprachen die Vorsitzenden der Gewerkschaften
- Ulrich Thöne, GEW BERLIN,
- Susanne Stumpenhusen, ver.di und
- Eberhard Schönberg, GdP.
Ulrich Thöne, Vorsitzender der GEW BERLIN: „Die Arbeitgeber des öffentlichen Dienstes sind gut beraten, die Signale der Beschäftigten ernst zu nehmen. Die Berliner Erzieherinnen und Erzieher haben vielfach bewiesen, dass sie engagiert für die pädagogischen Belange der Kitas eintreten, aber sie werden auch zeigen, dass sie nicht bereit sind, sich das Fell über die Ohren ziehen zu lassen. Ich fordere die öffentlichen Arbeitgeber auf, in der nächsten Tarifverhandlungsrunde ein Angebot vorzulegen, über das ernsthaft geredet werden kann.“
Die GEW BERLIN hat für den heutigen Montagnachmittag um 16.00 Uhr die Beschäftigten an den Berliner Schulen zu einer Protestkundgebung gegen die Kürzungspolitik des Berliner Senats vor dem Roten Rathaus aufgerufen.
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