| Gemeinsame Presseerklärung der Tarifgemeinschaft:
Die Tarifverhandlungen für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst der Stadt Berlin befinden sich nach wie vor in einer sehr schwierigen Situation. „Trotzdem wollen wir im Interesse der Stadt einen weiteren Versuch unternehmen, um zu einem für beide Seiten akzeptablen Tarifergebnis zu kommen", erklärte heute der gewerkschaftliche Verhandlungsführer, Roland Tremper. Senat und Gewerkschaften haben inzwischen vereinbart, die Verhandlungen am Freitag, dem 13. Juni 2003 fortzusetzen. Bis zu diesem Termin werden die Gewerkschaften ein modifiziertes Verhandlungsangebot erarbeiten. „Allerdings wird es immer schwieriger, eine Lösung zu finden, wenn der Senat immer neue Forderungen stellt und weitere Einschnitte verlangt", so Tremper. Der Senat ist mit seinem Papier vom 2. Mai erheblich von seinen „Eckpunkten", die im Januar vorgelegt wurden, zu Ungunsten der Beschäftigten abgewichen. Die Gewerkschaften kritisieren diese Verhandlungstaktik und haben mehrfach darauf verwiesen, dass diese „Echternacher Springprozession" den Lösungsweg verbaut. „Trotz dieser provozierenden Taktik des Senats bleiben wir verhandlungsbereit. Zu wichtig ist es für beide Seiten, schnell zu einer den Arbeitsfrieden wieder herstellenden Lösung zu kommen. Nun muss der Senat am 13. Juni Farbe bekennen", so Roland Tremper.
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