| Fast dreitausend ErzieherInnen, SozialpädagogInnen und angestellte Lehrkräfte folgten heute dem Aufruf der GEW BERLIN zum Streik- und Aktionstag an den Berliner Schulen. Am Roten Rathaus reihten sich die Lehrkräfte der staatlichen Europaschulen in den Demonstrationszug ein, der, zusammen mit dem Block der Gewerkschaft der Polizei, über dreieinhalbtausend TeilnehmerInnen umfasste.
Die Vorsitzende der GEW BERLIN, Rose-Marie Seggelke: „Die hohe Teilnahme ist ein klares Signal an den Senat. Wir befürchten allerdings, dass er stur bleibt und die berechtigten Forderungen der Beschäftigten weiterhin ignoriert. Sogar Frau Ypsilanti hat inzwischen erklärt, dass sie im Falle einer Regierungsübernahme in Hessen der Tarifgemeinschaft der Länder wieder beitreten und den Beschäftigten die Tariferhöhung von 2,9% für 2008 sofort auszahlen würde. Nur Berlin leistet sich weiterhin einen beratungsresistenten Senat; dieser allein ist für jede weitere Eskalation verantwortlich.“
Allein in den Monaten Februar und März hat die GEW BERLIN knapp 600 neue Mitglieder gewonnen. Das zeigt, dass die Beschäftigten hinter den Streiks für die Forderungen der Gewerkschaft stehen.
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