Mitgliederbereich

Passworthilfe

Geflüchtete Kinder und Jugendliche

Handlungserfordernisse aus Sicht der GEW BERLIN

Letzte Aktualisierung: 08.12.2015

In diesem Jahr sind schätzungsweise 70.000 Menschen aus Krisengebieten nach Berlin gekommen. Etwa ein Drittel von ihnen sind Kinder und Jugendliche. Der Senat und die Berliner Verwaltungen stehen durch den Zuzug von zahlreichen Geflüchteten zweifelsohne vor großen Herausforderungen. Die aktuellen Anstrengungen genügen jedoch nicht, um den Rechten der Geflüchteten und auch den bildungspolitischen Ansprüchen gerecht zu werden.

Das Grundrecht auf Bildung und das Grundrecht auf Asyl sind nicht verhandelbar. Sie dürfen ebenso wenig wie Standards für Inklusion aus Kostengründen relativiert werden. Die bestehenden Qualiätsanforderungen an Bildung dürfen nicht abgesenkt werden. Dies ist das zentrale Anliegen der GEW BERLIN. Es gilt, die Rechte der Kinder und Jugendlichen zu wahren.

Geflohene Familien leben oft in ständiger Angst, abgeschoben zu werden. Diese Angst verhindert Integration. Für Kinder und Jugendliche ist eine Abschiebung und die zwanghafte Rückkehr in ein vermeintlich sicheres Herkunftsland eine sehr große Belastung. Die GEW BERLIN fordert daher, Abschiebungen von Familien mit Kindern und Jugendlichen auszusetzen.

Auf ihrer Landesdelegiertenversammlung am 1. Dezember hat die GEW BERLIN Forderungen an den Berliner Senat formuliert. Sie sind das Ergebnis eines intensiven Austausches mit den Kolleginnen und Kollegen, die in den Kitas und Schulen der Stadt täglich mit den Geflüchteten arbeiten. Die hier aufgeführten Handlungserfordernisse beziehen sich auf ausgewählte Problemfelder. Diese Broschüre erhebt nicht den Anspruch, umfassende Gesamtlösungen zu präsentieren.

Geflüchtete Kinder und Jugendliche - Handlungserfordernisse aus Sicht der GEW BERLIN
( pdf | 709,23 KB)