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Passworthilfe

Angestellte Lehrkräfte fordern Respekt und Sicherheit durch einen Tarifvertrag

Streikaufruf

für die angestellten Lehrkräfte (einschließlich der Pädagogischen Unterrichtshilfen und der Lehrer*innen für Fachpraxis), die an staatlichen Schulen des Landes Berlin, beim Lette‐Verein oder beim Pestalozzi‐Fröbel‐Haus beschäftigt sind

Warnstreik vom 5. bis 9. September 2016

Liebe Kollegin, lieber Kollege,

im Auftrag des Geschäftsführenden Landesvorstandes der GEW BERLIN rufen wir Dich zum Warnstreik auf:

  • Montag, 5. September - alle Lehrkräfte an staatlichen Schulen des Landes Berlin, beim Lette‐Verein und beim Pestalozzi‐Fröbel‐Haus,
  • Dienstag, 6. September - alle Lehrkräfte an den ISS, den Gemeinschaftsschulen, den Gymnasien und den Schulen, die zur Abteilung der zentral verwalteten und berufsbildenden Schulen gehören,
  • Mittwoch, 7. September - alle Lehrkräfte an Grundschulen und sonderpädagogischen Förderzentren,
  • Donnerstag, 8. September - alle Lehrkräfte an staatlichen Schulen des Landes Berlin, beim Lette‐Verein und beim Pestalozzi‐Fröbel‐Haus,
  • Freitag, den 9. September - alle Lehrkräfte an staatlichen Schulen des Landes Berlin, beim Lette‐Verein und beim Pestalozzi‐Fröbel‐Haus.

In mehreren Gesprächen haben wir in den vergangenen Wochen der Senatsverwaltung für Finanzen konkrete Vorschläge zur Lösung des Tarifkonflikts und Kompromisse zur Umsetzung unserer Forderungen unterbreitet. Bis heute konnten wir uns nicht auf eine Lösung einigen, die für alle betroffenen Lehrkräfte Verbesserungen beinhalten würden. Die Bereitschaft die Gespräche fortzuführen, besteht auf beiden Seiten weiter. Jedoch können wir nicht weiter abwarten. Jetzt ist es notwendig die Streiktage vorzubereiten!

Wir werden daher das Schuljahr mit einem einwöchigen Streik beginnen. Den politisch Verantwortlichen im Senat bleibt Zeit, diesen Streik abzuwenden. Nach der Streikwoche hätten die Senator*innen dann noch ein Woche bis zum Wahltermin, um den Wähler*innen zu erklären, warum sie den Tarifkonflikt nicht lösen, denn Wege sind möglich!

Die konkreten Streikplanungen werden wir spätestens in der letzten Ferienwoche bekannt geben. Nutzt die Präsenztage um die Streiktage vorzubereiten.

Beteiligt Euch zahlreich am Warnstreik!

Wir fordern u. a. weiter

  • gleiches Geld für gleichwertige Arbeit,
  • Sicherheit durch tarifliche Eingruppierungsregelungen,
  • die Entgeltgruppe 13 für alle Lehrkräfte mit voller Lehrer*innenausbildung,
  • die Gleichbehandlung von Lehrkräften ohne volle Lehrer*innenausbildung, wenn sie mindestens zwei Jahre die entsprechende Tätigkeit ausgeübt haben,
  • eine tarifliche Eingruppierung in Funktionsstellen,
  • die Eingruppierung von Lehrer*innen für Fachpraxis und Pädagogischen Unterrichtshilfen in die Entgeltgruppe 10,
  • den Ausgleich statusbedingter Unterschiede in der Bezahlung von angestellten
  • gegenüber verbeamteten Lehrkräften durch tarifliche Entgeltgruppenzulagen.

Weitere Informationen findet Ihr auf Facebook

Mit freundlichen Grüßen

Doreen Siebernik
Vorsitzende

Udo Mertens
Leiter des Vorstandsbereiches Beamten-, Angestellten- und Tarifpolitik

Streikaufruf für die Woche vom 5. - 9. September 2016
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Impressionen vom Streik am 20./21.06.2016

Der erste Streiktag...

Über 4.000 demonstrieren vor Finanzverwaltung

Die angestellten Berliner Lehrkräfte haben ihren Warnstreik ausgeweitet. Am ersten von zunächst zwei geplanten Warnstreiktagen beteiligten sich heute weit über 3.500 Kolleginnen und Kollegen. Vor der Senatsverwaltung für Finanzen machten laut Angaben der Polizei über 4.000 Demonstrant*innen ihrem Ärger über die Hinhaltetaktik des Finanzsenators Luft. „Die Ignoranz von Herrn Kollatz-Ahnen ist respektlos gegenüber den Lehrkräften und verantwortungslos gegenüber dem gesamten Berliner Schulsystem“, erklärte Doreen Siebernik, Vorsitzende der GEW BERLIN.

 

Solidaritätsadresse der GEW Nordrhein-Westfalen
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Solidaritätsadresse des Stadtverbandes Köln
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Solidaritätsadresse des GEW-Stadtverbandes Remscheid
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Treffen der Kolleg*innen aus Tempelhof-Schöneberg vor dem Schöneberger Rathaus 

Die streikenden Lehrkräfte umkreisten die Finanzverwaltung, um dem Finanzsenator eine Protestnote zu übergeben. „Wir wollen Herrn Kollatz-Ahnen daran erinnern, dass er gemeinsam mit seiner Kollegin Sandra Scheeres für die Bildung in dieser Stadt zuständig ist. Diese Verantwortung kann er als Senator nicht einfach abgeben, wenn er im September wiedergewählt werden möchte“, betonte Siebernik mit Blick auf die nahenden Abgeordnetenhauswahlen. 

Warnstreik vom 20. Juni bis zum 21. Juni 2016

Die Finanzverwaltung zeigt gegenüber den berechtigten Forderungen der GEW BERLIN keinerlei Kompromissbereitschaft, sondern verharrt in ihrer absoluten Ablehnungshaltung. Glaubwürdigkeit, Wertschätzung und Respekt für unsere Arbeit sehen anders aus!

Die GEW BERLIN ruft daher alle angestellten Lehrkräfte(einschließlich der Pädagogischen Unterrichtshilfen und der Lehrer*innen für Fachpraxis), die an staatlichen Schulen des Landes Berlin, beim Lette‐Verein oder beim Pestalozzi‐Fröbel‐Haus beschäftigt sind, zum zweitägigen Warnstreik auf.

20. Juni 2016:
Zentraler Treffpunkt um 11:30 Uhr, Littenstr. Ecke Rolandufer (Nähe S- und U-Bahnhof Jannowitzbrücke), Vorher finden Aktionen in den Bezirken statt.

21. Juni 2016
Fahrraddemo: Start um 10:00 Uhr am Velodrom (Paul-Heyse-Straße 26 in 10407 Berlin)
Fußgänger*innendemo: Start um 10:00 Uhr am Potsdamer Platz
Zentrale Abschlusskundgebung: um 11:30 Uhr, Neptunbrunnen (Spandauer Str. in 10178 Berlin)

Streiks der angestellten Lehrkräfte in Berlin

Finanzsenator: Von Beginn an kein Interesse an einer Einigung

ie Senatsfinanzverwaltung hat auf ihrer Internetseite die Vorschläge der GEW BERLIN zu einer Lösung des Tarifkonflikts kommentiert. Der Text des Internetauftritts entspricht zum Teil dem am 8. Juni überreichten Papier. Die offenkundig schon vor dem Gespräch mit der GEW vorbereitete Presseerklärung macht deutlich, dass ein Einigungswille seitens der Senatsfinanzverwaltung nie bestand. Wir nehmen ausführlich Stellung zum Ablehnungspapier der Senatsverwaltung.

Streiks der angestellten Lehrkräfte in Berlin: Was bisher geschah

Bereits zum dritten Mal in diesem Jahr haben tausende angestellte Lehrkräfte an den Berliner Schulen ihre Arbeit niedergelegt. 3.800 angestellte Lehrkräfte zogen am 12. Mai von der Senatsverwaltung für Bildung über das Rote Rathaus zum Brandenburger Tor und demonstrierten für gleiches Geld für gleichwertige Arbeit...