Mitgliederbereich

Passworthilfe

Angestellte Lehrkräfte fordern Respekt und Sicherheit durch einen Tarifvertrag

Impressionen vom zweiten Streiktag

Der erste Streiktag...

Über 4.000 demonstrieren vor Finanzverwaltung

Die angestellten Berliner Lehrkräfte haben ihren Warnstreik ausgeweitet. Am ersten von zunächst zwei geplanten Warnstreiktagen beteiligten sich heute weit über 3.500 Kolleginnen und Kollegen. Vor der Senatsverwaltung für Finanzen machten laut Angaben der Polizei über 4.000 Demonstrant*innen ihrem Ärger über die Hinhaltetaktik des Finanzsenators Luft. „Die Ignoranz von Herrn Kollatz-Ahnen ist respektlos gegenüber den Lehrkräften und verantwortungslos gegenüber dem gesamten Berliner Schulsystem“, erklärte Doreen Siebernik, Vorsitzende der GEW BERLIN.

 

Solidaritätsadresse der GEW Nordrhein-Westfalen
( pdf | 37,94 KB)

Solidaritätsadresse des Stadtverbandes Köln
( pdf | 47,75 KB)

Solidaritätsadresse des GEW-Stadtverbandes Remscheid
( pdf | 50,82 KB)

Treffen der Kolleg*innen aus Tempelhof-Schöneberg vor dem Schöneberger Rathaus 

Die streikenden Lehrkräfte umkreisten die Finanzverwaltung, um dem Finanzsenator eine Protestnote zu übergeben. „Wir wollen Herrn Kollatz-Ahnen daran erinnern, dass er gemeinsam mit seiner Kollegin Sandra Scheeres für die Bildung in dieser Stadt zuständig ist. Diese Verantwortung kann er als Senator nicht einfach abgeben, wenn er im September wiedergewählt werden möchte“, betonte Siebernik mit Blick auf die nahenden Abgeordnetenhauswahlen. 

Warnstreik vom 20. Juni bis zum 21. Juni 2016

Die Finanzverwaltung zeigt gegenüber den berechtigten Forderungen der GEW BERLIN keinerlei Kompromissbereitschaft, sondern verharrt in ihrer absoluten Ablehnungshaltung. Glaubwürdigkeit, Wertschätzung und Respekt für unsere Arbeit sehen anders aus!

Die GEW BERLIN ruft daher alle angestellten Lehrkräfte(einschließlich der Pädagogischen Unterrichtshilfen und der Lehrer*innen für Fachpraxis), die an staatlichen Schulen des Landes Berlin, beim Lette‐Verein oder beim Pestalozzi‐Fröbel‐Haus beschäftigt sind, zum zweitägigen Warnstreik auf.

20. Juni 2016:
Zentraler Treffpunkt um 11:30 Uhr, Littenstr. Ecke Rolandufer (Nähe S- und U-Bahnhof Jannowitzbrücke), Vorher finden Aktionen in den Bezirken statt.

21. Juni 2016
Fahrraddemo: Start um 10:00 Uhr am Velodrom (Paul-Heyse-Straße 26 in 10407 Berlin)
Fußgänger*innendemo: Start um 10:00 Uhr am Potsdamer Platz
Zentrale Abschlusskundgebung: um 11:30 Uhr, Neptunbrunnen (Spandauer Str. in 10178 Berlin)

Streiks der angestellten Lehrkräfte in Berlin

Finanzsenator: Von Beginn an kein Interesse an einer Einigung

ie Senatsfinanzverwaltung hat auf ihrer Internetseite die Vorschläge der GEW BERLIN zu einer Lösung des Tarifkonflikts kommentiert. Der Text des Internetauftritts entspricht zum Teil dem am 8. Juni überreichten Papier. Die offenkundig schon vor dem Gespräch mit der GEW vorbereitete Presseerklärung macht deutlich, dass ein Einigungswille seitens der Senatsfinanzverwaltung nie bestand. Wir nehmen ausführlich Stellung zum Ablehnungspapier der Senatsverwaltung.

Streiks der angestellten Lehrkräfte in Berlin: Was bisher geschah

Bereits zum dritten Mal in diesem Jahr haben tausende angestellte Lehrkräfte an den Berliner Schulen ihre Arbeit niedergelegt. 3.800 angestellte Lehrkräfte zogen am 12. Mai von der Senatsverwaltung für Bildung über das Rote Rathaus zum Brandenburger Tor und demonstrierten für gleiches Geld für gleichwertige Arbeit...