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Wir machen weiter: Bessere Bezahlung für Berliner Erzieher*innen und Sozialarbeiter*innen!

Jetzt neu mit Wertmarke: 427,30 beträgt inzwischen der Gehaltsrückstand der Berliner Kolleg*innen

Macht mit bei unserer Geldschein-Aktion!

Die Einkommensunterschiede zwischen den Erzieher*innen und Sozialpädagog*innen, die bei den Kommunen der anderen Bundesländer beschäftigt sind und den Berliner Kolleg*innen wachsen immer weiter. Bei Erzieher*innen betragen sie von 106,87 Euro bei Berufseinsteiger*innen in der Stufe 1 bis zu 427,30 Euro in der Stufe 6. Bei Leiter*innen von Kindertageseinrichtungen kann die Differenz sogar bis zu 866,23 Euro betragen.

Grund dafür ist, dass das Verhandlungsergebnis im TVöD von Ende April für die kommunal beschäftigten Kolleg*innen Einkommenserhöhungen von 2,4 Prozent rückwirkend zum 1. März 2016 und um 2,35 Prozent zum 1. März 2017 vorsieht (mehr Infos dazu im Download-Kasten rechts)

Wir freuen uns für die Kolleg*innen außerhalb Berlins. Und sagen: Diese erfreuliche Entwicklung mus auch für Berlin gelten! Es ist nicht länger hinnehmbar, dass in Berlin so viel schlechter bezahlt wird als im Rest des Landes.

Die SPD muss sich bewegen

Die GEW BERLIN erwartet, dass die Berliner SPD ihren Worten nun Taten folgen lässt und alles unternimmt, damit die Bezahlung der Berliner Erzieher*innen und Sozialpädagog*innen an das Niveau des TVöD angeglichen wird! Das Land Berlin als Mitglieder Tarifgemeinschaft der Länder/TdL muss sich dafür einsetzen, dass die besseren Regelungen des TVöD wert- und inhaltsgleich auf den TV-L übertragen werden.

Am 30. Juni wird die GEW BERLIN gemeinsam mit verdi zu den Fragen der tariflichen Bezahlung von Erzieher*innen und Sozialpädagog*innen ein Gespräch mit dem Finanzsenator Kollatz-Ahnen führen. Dann wird sich zeigen, wie ernst es die SPD meint.

Mach mit und unterschreib den Geldschein!

Wenn ihr gemeinsam mit uns den Druck erhöhen wollt, dann unterstützt unsere Forderungen und unterschreibt den Geldschein auf der Rückseite (Download im Kasten rechts) und schickt ihn an die GEW BERLIN. Ihr könnt gern von uns weitere Karten zugeschickt bekommen, um sie an die Kolleginnen und Kollegen eurer Einrichtungen zu verteilen. Wir werden sie sammeln und in einer Aktion den politisch Verantwortlichen übergeben.

 

Quelle: Foto: Christian von Polentz [transitfoto]

Letzte Aktualisierung: 05.04.2016

Am 8. März 2016 fand vor der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft die Party-Demo statt, zu der die GEW BERLIN aufgerufen hatte. Bei Musik, Sekt und Selters und guter Stimmung haben die Kolleg*innen eine deutlich bessere Bezahlung auch für Berliner Erzieher*innen und Sozialpädagog*innen gefordert.

Um bis zu 400 Euro ist das Einkommen der Berliner Erzieher*innen und Sozialpädagog*innen unter dem Gehalt ihrer Kolleg*innen in anderen Bundesländern. Das liegt daran, dass die Erzieher*innen und Sozialpädagog*innen in den anderen Bundesländern nach dem Tarifvertrag „Sozial- und Erziehungsdienst“ im TVöD bezahlt werden, während die beim Land Berlin beschäftigten Kolleg*innen nach dem TV-L bezahlt werden. Dieser bringt ein deutlich niedrigeres Gehalt.

Das ist ein Thema in unserer Stadt und auch in der Politik. Wir machen es zu einem Top-Thema! Mittlerweile haben sich alle im Abgeordnetenhaus vertretenen Parteien positioniert. Alle – bis auf eine Partei. Welche? Dazu mehr im nachfolgenden Info...

Info: Bessere Bezahlung für Berliner Erzieher*innen und Sozialpädagog*innen
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Auch Berliner Erzieher*innen und Sozialpädagog*innen verdienen bessere Bezahlung

Um bis zu 400 Euro liegt das Einkommen der Berliner Erzieher*innen und Sozialpädagog*innen unter dem Gehalt ihrer Kolleg*innen in anderen Bundesländern. Das liegt daran, dass die Erzieher*innen und Sozialpädagog*innen in den anderen Bundesländern nach dem Tarifvertrag „Sozial- und Erziehungsdienst“ im TVöD bezahlt werden, während die beim Land Berlin beschäftigten Kolleg*innen nach dem TV-L bezahlt werden. Dieser bringt ein deutlich niedrigeres Gehalt.

Für die GEW BERLIN ist es nicht haltbar und akzeptabel, dass die Erzieher*innen und Sozialpädagog*innen in Berlin viel weniger verdienen als Erzieher*innen in den Kommunen der anderen Bundesländer. Schon in Oranienburg oder Eberwalde können die Kolleg*innen 400 Euro mehr verdienen. Zum Beispiel verdient eine Erzieher*in in Regeltätigkeit in der Erfahrungsstufe 6 in Berlin 3.082 Euro monatlich, während sie andernorts 3.427,50 Euro erhält. Das ist mehr als unfair!

Die GEW BERLIN fordert daher

  • eine Aufwertung und Verbesserung der Einkommen der Erzieher*innen und Sozialpädagog*innen auch in Berlin!
  • eine wert- und inhaltsgleiche Übertragung der besseren tariflichen Regelungen für den Sozial- und Erziehungsdienst im TVöD auf die Berliner Kolleginnen und Kollegen
  • das Land Berlin soll unverzüglich die im TV-L enthaltenen Möglichkeiten für eine bessere Bezahlung anwenden.

Mit einer PartyDemo am 8. März 2016 vor der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft haben Erzieher*innen und Sozialpädagog*innen ihren Forderungen Nachdruck verliehen - mit Musik, Sekt und Selters.

Der Gehaltsvergleich
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