| Bei den viertägigen Streiks im öffentlichen Dienst ab kommenden Montag kann mit einer hohen Teilnahme gerechnet werden; darauf deuten die Aktivitäten in den Bezirken und die Meldungen aus Schulen und sozialpädagogischen Einrichtungen hin.
Die Vorsitzende der GEW BERLIN, Rose-Marie Seggelke: „Die erfolgreiche Urabstimmung unter den angestellten Lehrkräften mit einem Ergebnis von 91, 8 Prozent Zustimmung hat allen Beteiligten noch einmal einen Schub gegeben. Und die Ankündigung von Herrn Sarrazin, auch in den nächsten Jahren nicht über Tariferhöhungen nachdenken zu wollen, hat die Wut noch vergrößert.“
Inzwischen ist der Koalitionspartner vom sturen Kurs der Regierung abgerückt. Carola Bluhm, Fraktionsvorsitzende der Linken, hat laut und öffentlich Tarifverhandlungen für 2009 gefordert.
Rose-Marie Seggelke: „Es wird immer deutlicher, dass Wowereit und Sarrazin die einzigen Blockierer sind. Es kann nicht sein, dass die Sturheit von zwei Personen vernünftige Lösungen verhindert. Wir fordern die Mitglieder der Regierungsparteien auf, sich aus der Sackgasse der einseitigen Diktate herauszubewegen. Die Gewerkschaften sind weiterhin jederzeit zu Tarifverhandlungen unter vernünftigen und fairen Bedingungen bereit.“
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