Letzte Aktualisierung: 10.10.2008
Beschluss des Landesvorstands der GEW BERLIN am 26.02.07
Was ist eine Gemeinschaftsschule?
- Eine Schule, die alle SchülerInnen aufnimmt,
- Eine Schule, die mit innerer Differenzierung arbeitet und nicht durch äußere Fachleistungsdifferenzierung unterschiedliche Niveaustufen schafft.
- Eine Schule, die neue Wege des Lernens geht und SchülerInnen Zeit und Raum bietet, das eigene Lernen zu gestalten.
- Eine Schule, die Angebote zum selbsttätigen Lernen bietet (z.B. Bibliothek, Computer, Räume für handwerkliche und musische Betätigung).
- Eine Schule, die angemessene Beurteilungsformen findet, die tauglich sind, individuelle Lernprozesse zu dokumentieren und zu fördern.
- Eine Schule, die Verantwortung für die Lern- und Leistungsentwicklung ihrer SchülerInnen übernimmt und die individuelle Förderung jedes einzelnen Schülers/jeder einzelnen Schülerin garantiert.
- Eine Schule, die personelle und räumliche Möglichkeiten zur individuellen Förderung hat.
- Eine Schule, die kein Sitzenbleiben kennt.
- Eine Schule, die SchülerInnen nicht auf andere Schulformen „abschult“.
- Eine Schule, die alle Abschlüsse vergibt.
- Eine Schule, die gemeinsam mit allen Beteiligten (PädagogInnen*, sonstige in Schulen Beschäftigte, SchülerInnen, Eltern) eine Schulkultur entwickelt und Vereinbarungen des Miteinanders erarbeitet.
- Eine Schule, die SchülerInnen und PädagogInnen eine angenehme Umgebung schafft.
- Eine Schule, in der PädagogInnen zusammenarbeiten.
- Eine Schule, die Teil des Lebens des Stadtteils ist und die im engen Kontakt zu anderen Bildungseinrichtungen in ihrem Umfeld steht.
*PädagogInnen sind für uns alle Menschen, die pädagogisch arbeiten, z. B. Sozialpädagoginnen, Lehrkräfte, ErzieherInnen, EinzelfallhelferInnen und Pädagogische Unterrichtshilfen.
Was ist eine Gemeinschaftsschule? (pdf / 52 kb)
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