GEW Berlin
GEW BERLIN
Home  
Aktuelles  
Adressen  
Downloads  
GEW-Zeugnis  
Informationen  
Inhalt  
Lehrproben  
Mitgliederportal  
Mitglied werden  
Seminare  
Service  
Themen  
Veranstaltungen  
Zeitschrift (blz)  
Impr./Kontakt  
Was der Runde Tisch will!
Runder Tisch Gemeinschaftsschule
Letzte Aktualisierung: 10.10.2008

Runder Tisch Gemeinschaftsschule Berlin

 

Was der Runde Tisch will!*)

Wer ist der „Runde Tisch Gemeinschaftsschule Berlin“?

Eine seit Herbst 2006 aktive verbandsübergreifende Initiative. Alle, die sich dem Aufruf „Für eine gemeinsame Schule für alle!“ durch Unterschrift anschließen, sind der Runde Tisch Gemeinschaftsschule Berlin. Mehr über den Runden Tisch finden Sie auf unserer Website (http://www.rt-gemeinschaftsschule-berlin.de/ ).


Was will der Runde Tisch?

Wir wollen, dass unser Schulsystem endlich im 21. Jahrhundert ankommt. Wir wollen ein Schulsystem, das den gesellschaftspolitischen, den pädagogischen und den wirtschaftlichen Erfordernissen unserer Zeit gerecht wird. Und dies ohne Wenn und Aber. Wir wollen kein Herumgeeiere a la Hamburg - da will Schwarz-Grün „längeres gemeinsames Lernen unter Erhaltung der Gymnasien“ - was immer das heißen mag-, sondern wirklich bis zum Ende der Pflichtschulzeit eine gemeinsame Schule für alle, einschließlich der Kinder mit Beeinträchtigungen, keine nivellierende Schule, sondern eine Schule der Vielfalt, aus der niemand ausgesondert wird. Eine Schule, in der alle Mädchen und Jungen in ihrer Individualität wertgeschätzt und nachhaltig gefordert und gefördert werden, ihre Potentiale zu entwickeln. Wir wollen die Gemeinschaftsschule nicht als zusätzliche Schulform. Wir wollen, dass alle Schulen Gemeinschaftsschulen werden. Wie diese dann heißen werden, ist unwichtig: Gesamtschulen? Grundschulen? Gymnasien? Gemeinschaftsschulen? Wichtig ist allein, dass Schluss ist mit dieser Klassenmentalität eines Höheren und eines Niederen Schulwesens, dass Schluss ist mit diesem Sonderrecht bestimmter Schularten, sich ihre Schüler auszusuchen, während die anderen Schulen sehen müssen, wie sie mit den übrig Gebliebenen umgehen.

Warum wollen wir Gemeinschaftsschulen?

Weil es gesellschaftspolitisch notwendig ist! Das selektive Schulsystem führt unter dem Vorwand der leistungsgerechten Auslese faktisch zu einer Auswahl nach sozialer Herkunft. Es ist nicht geeignet, die demokratisch gebotene Chancengleichheit zu stärken; es verschärft vielmehr durch soziale Herkunft bedingte Unterschiede. Länder mit einem integrativen Schulsystem erreichen bei besseren Durchschnitts- und Spitzenleistungen geringere Leistungsunterschiede zwischen starken und schwachen Schülern. Weil es wirtschaftlich notwendig ist! Zu viele gering Qualifizierte, die kaum Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben, verlassen unsere Schulen. Für sie werden teure Auffang- und Nachschulungsmaßnahmen unterhalten, die im besten Fall zu einem stark verzögerten Eintritt ins Berufsleben führen. Im Gegensatz zu vielen unserer europäischen Nachbarn sorgt unser Bildungssystem bei weitem nicht für den akademischen Nachwuchs, der für die Erhaltung der Wirtschaftskraft erforderlich ist. Der Mangel an qualifizierten Fachkräften führt jedes Jahr zu enormen gesamtwirtschaftlichen Einbußen. Weil es pädagogisch möglich und weil es geboten ist. Das selektive deutsche Schulsystem setzt die Ausgewählten unter hohen Druck und demütigt die Ausgesonderten. So erzieht man keine Kinder und Jugendlichen, die selbstbestimmt, selbstbewusst, selbstwirksam und solidarisch unsere demokratische Gesellschaft gestalten und weiter entwickeln. Nicht nur die Schulen anderer Länder, sondern auch in Deutschland beweisen viele Grundschulen und auch Schulen des Sekundarbereichs durch ihre integrative Arbeit - kein Kind beschämen, jedes verdient Anerkennung und Unterstützung! -, dass die gemeinsame Schule für alle nicht Utopie bleiben muss, sondern als Teil eines gerechteren und leistungsstärkeren Bildungssystems Realität sein kann.


Runder Tisch Gemeinschaftsschule Berlin
Sprecher/innen: Marliese Seiler-Beck, Peter Heyer, Lothar Sack, Ulla Widmer-Rockstroh
Kontakt: Sabine Dübbers, Runder Tisch Gemeinschaftsschule Berlin, Ahornstr. 5, 10787 Berlin,
eMail: duebbers@gew-berlin.de


*)Beschluss des Runden Tisches Gemeinschaftsschule Berlin vom 18.6.2008


Was der Runde Tisch will! (pdf / 136 kb)






zurück nach oben
Login
Registrieren
Hilfe
Beitragsquittung für 2011 ausdrucken
Mitmachen: Projekte
Arbeitszeit / Arbeitsbelastung
BerufsanfängerInnen
Berufsorientierung
Bildungsfinanzierung / Kürzungen im Bildungsbereich
Deutsch als Zweitsprache (DaZ) / Zweitsprachförderung
Einstellung in den Berliner Schuldienst
Ferientermine (->)
Gemeinschaftsschule
Geschlechtergerechte Bildung
Grundschule
Gymnasium / Gymnasiale Oberstufe
Hauptschule
Homosexualität in der Schule
Inklusion / Integration
Jahrgangsübergreifendes Lernen (JüL)
Lehrerausbildung
Leistungsvergleiche (PISA...)
Migrationshintergrund: Beratung/Unterstützung von Eltern und SchülerInnen
Organisationsrichtlinien/ Zumessungsvorschriften
Rahmenlehrpläne
Schulanfangsphase
Schule im sozialen Brennpunkt
Schulgesetz
Schulleitung
Schulpsychologischer Dienst
Schulrecht
Schulsozialarbeit
Schulstruktur in Berlin
Sekundarschule
Sekundarstufe I
Sonderpädagogische Förderung
Unterrichtsentwürfe
Zeugnisprogramm

Broschürenverzeichnis (zum Bestellen)
Downloads
Informationen (Überblicksseite)
Ahornstraße 5
10787 Berlin-Schöneberg

Tel.: 030/21 99 93 - 0
Fax: 030/21 99 93 - 50
Email: info@gew-berlin.de

Kontakt

Unsere Öffnungszeiten:

Mo., Di., Do.: 9 - 16 Uhr

Mi.:

9 - 17 Uhr
Fr.: 9 - 15 Uhr


Unsere ReferentInnen erreichen Sie telefonisch ab 13:00 Uhr.
So erreichen Sie uns persönlich:

U-Bahn:
Nollendorfplatz (U1, U2, U3, U4)
Bus: M19, 187
Stadtplanausschnitt (-> link)
Die Mitarbeiter der GEW BERLIN nach Alphabet
Wir über uns
Kalender 2011/2012 bestellen
Service und Beratung
Ich möchte Mitglied werden
Mitglieder werben Mitglieder
Markt / Kleinanzeigen
Zeugnisprogramm