GEW Berlin
GEW BERLIN
Home  
Aktuelles  
Adressen  
Downloads  
GEW-Zeugnis  
Gruppen|Gremien  
Informationen  
Inhalt  
Lehrproben  
Mitgliederportal  
Mitglied werden  
Seminare  
Service  
Themen  
Veranstaltungen  
Zeitschrift (blz)  
Impr./Kontakt  
Das Allgemeine Seminar
Tipps zum Referendariat

Stand: 11/2011

Das Allgemeine Seminar und die Module

In den Allgemeinen Seminaren sind wie bisher alle Lehramtsanwärter-Innen des gleichen Ausbildungsstandes mit ihren unterschiedlichen Fächern und Fachrichtungen vertreten. Unterschieden werden die Seminare für die LehreranwärterInnen (L 1 und L 2: Grundschulpädagogik und Sekundarschule), für die SonderpädagogInnen sowie für die StudienreferendarInnen im allgemeinbildenden und im berufsbildenden Bereich.

In den Allgemeinen Seminare werden zunächst alle organisatorischen Dinge des Referendariats geregelt (u.a. Zuweisung der Schulen und der Fachseminare, Dienstpost). Die LeiterInnen des Allgemeinen Seminars sind verantwortlich für die gesamte Ausbildung und gleichzeitig die unmittelbaren Dienstvorgesetzten der LehramtsanwärterInnen. Jeder dienstliche Schriftverkehr (Krankmeldungen, Anträge auf Nebentätigkeit, Elternzeit usw.) muss über die Leitung des Allgemeinen Seminars erfolgen. Die LeiterInnen der Allgemeinen Seminare koordinieren die organisatorische Durchführung der Prüfungen und legen die Termine fest. Sie sollen ihre LehramtsanwärterInnen im Unterricht besuchen, wobei eine bestimmte Zahl von Unterrichtsbesuchen nicht mehr vorgeschrieben ist.

Die LeiterInnen der Allgemeinen Seminare nehmen zusammen mit einer weiteren Prüferin bzw. einem Prüfer die Modulprüfungen ab. Sie sind aber nicht mehr an der Bewertung der Ausbildung für die Vornote (Ausbildungsnote) beteiligt. Zu Beginn des Referendariats wird im Allgemeinen Seminar eine 30-stündige Einführungsveranstaltung (1 Stunde = 45 Minuten) durchgeführt, in der u. a. die organisatorischen Dinge sowie der Ablauf der Ausbildung besprochen werden. Dazu gehört die Festlegung der inhaltlichen Schwerpunkte und des Umfangs der Pflicht- und Wahlbausteine am Seminarstandort oder in der Region für den jeweiligen Ausbildungsdurchgang.

Der gesamte Zeitumfang der Allgemeinen Seminare soll im zweijährigen Referendariat 180 Stunden und im einjährigen 90 Stunden nicht überschreiten.

Die Module

Die Ausbildung in den Allgemeinen Seminaren erfolgt in modularisierter Form. Alle LehramtsanwärterInnen müssen zwei Module erfolgreich mit einer Prüfung abschließen. Die konkreten Inhalte der Module sind im „Handbuch Vorbereitungsdienst“ beschrieben, das Grundlage für die Ausbildung ist.

Das Modul 1 „Unterrichten“ besteht aus sechs Pflichtbausteinen, u.a. zur Planung von Unterricht, zur Sprachförderung, zu Reflexion und Evaluation und zur Inklusion. Das Modul 2 „Erziehen und Innovieren“ besteht aus vier Pflichtbausteinen, u.a. zu Konflikte und Gewaltprävention. Jeder Pflichtbaustein ist mit mindestens 10 Stunden bzw. 4 Wochen veranschlagt, im einjährigen Referendariat entsprechend weniger. Darüber hinaus können noch Wahlbausteine belegt werden.

LehramtsanwärterInnen mit sonderpädagogischen Fachrichtungen belegen die Module „Erziehung, Unterricht und sonderpädagogische Förderung“ sowie „Sonderpädagogische Diagnostik und Beratung“.

Einzelne Pflichtbausteine können auch in anderen Allgemeinen Seminaren belegt werden. Im eigenen Seminar müssen mindestens zwei der insgesamt zehn Pflichtbausteine absolviert werden. In welchem Maße sich diese Flexibilität in der Praxis durchsetzt, wird stark davon abhängen, wie gut die Seminare miteinander kooperieren und ihre Angebote abstimmen. In der Regel soll zur selben Zeit immer nur ein Baustein belegt werden.

Die Pflichtbausteine müssen bis zum Beginn des Prüfungszeitraumes abgeschlossen sein. Man kann sich zu den Modulprüfungen anmelden, wenn mindestens vier der sechs Pflichtbausteine des Moduls 1 und drei der vier Pflichtbausteine des Moduls 2 besucht wurden. Mehr dazu im Kapitel „Prüfungen“.

Mit den neuen Wahlmöglichkeiten wird es nicht mehr wie bisher die festen Seminargruppen geben. In den modularisierten Veranstaltungen werden zunehmend auch LehramtsanwärterInnen aus anderen Allgemeinen Seminaren vertreten sein. Das kann für den Austausch mit anderen vorteilhaft sein, kann aber auch zur Vereinzelung führen. Daher ist es sinnvoll, sich als Seminargruppe in regelmäßigen Abständen mit der verantwortlichen Leiterin/dem Leiter des Allgemeinen Seminars zusammen zu setzen, um Fragen der Ausbildung und Organisatorisches zu besprechen. Das sollte möglichst schon zu Beginn der Ausbildung verabredet werden. Hilfreich kann es auch sein, wenn ihr euch als Seminargruppe ab und zu ohne den/die SeminarleiterIn trefft, um euch auszutauschen  und euch gegenseitig den Rücken zu stärken. Wichtig ist, dass jemand im Seminar die Kontaktpflege in die Hand nimmt, damit sich nicht einer auf den anderen verlässt.

TIPP: Bei Problemen in der Ausbildung, in der Schule oder im Fachseminar wendet euch zunächst an die Leiterin bzw. den Leiter eures Allgemeinen Seminars. Sie sind für eure gesamte Ausbildung verantwortlich und können z. B. auch einen Schulwechsel einleiten. Wenn nichts hilft, sprecht euren Personalrat an (siehe Seite 22). GEW-Mitglieder können die Beratung der GEW nutzen.

zurück nach oben
TIPPS ZUM REFERENDARIAT
Allgemeines Seminar
Fachseminare
Ergänzungskurse
Ausbildungsschule
Ausbildungsunterricht
Selbstständiger Unterricht
Unterricht unter Anleitung
Hospitationen
Vertretungsunterricht / Unterricht nach Abschluss der Prüfungen
Anwesenheit und Stimmrecht bei Konferenzen
Unterrichtsbesuche...
Seminarwechsel
Wechsel der Ausbildungsschule
Wechsel des Bundeslandes
Beurteilungen und Prüfungsfristen
Broschüre anfordern
Login
Registrieren
Hilfe
Beitragsquittung für 2011 ausdrucken
Mitmachen: Projekte
Adressen
Allgemeine Infos zum Referendariat
Anwärterbezüge
Tipps
Schulrecht
Junge GEW
Lehrprobenbörse
Personalrat
Examensvorbereitung
Crash-Kurse
Einstellung nach dem Referendariat

Broschürenverzeichnis (zum Bestellen)
Downloads
Informationen (Überblicksseite)
Ahornstraße 5
10787 Berlin-Schöneberg

Tel.: 030/21 99 93 - 0
Fax: 030/21 99 93 - 50
Email: info@gew-berlin.de

Kontakt

Unsere Öffnungszeiten:

Mo., Di., Do.: 9 - 16 Uhr

Mi.:

9 - 17 Uhr
Fr.: 9 - 15 Uhr


Unsere ReferentInnen erreichen Sie telefonisch ab 13:00 Uhr.
So erreichen Sie uns persönlich:

U-Bahn:
Nollendorfplatz (U1, U2, U3, U4)
Bus: M19, 187
Stadtplanausschnitt (-> link)
Die Mitarbeiter der GEW BERLIN nach Alphabet
Wir über uns
Kalender 2012/2013 bestellen
Service und Beratung
Ich möchte Mitglied werden
Mitglieder werben Mitglieder
Markt / Kleinanzeigen
Zeugnisprogramm