| In der Tarifverhandlung am 24. August 2009 hatte der Innensenator kein konkretes Angebot zur Ablösung des Anwendungstarifvertrages und zur Einkommenserhöhung der Beschäftig-ten des Landes Berlin vorgelegt. Auch für den nächsten Verhandlungstermin am kommen-den Dienstag, 29. September 2009, liegt bisher nichts vor.
Die Vorsitzende der GEW BERLIN, Rose-Marie Seggelke: „Es ist klar, dass der Senat auf Zeit spielt. Seit 2003 verzichten die Beschäftigten des Landes Berlin nicht nur auf 8, 10 oder 12 Prozent ihres Gehaltes; sie sind auch von den Tariferhöhungen der an-deren Bundesländer abgekoppelt: Im Schnitt verdienen sie 6 Prozent weniger. Herr Körting macht keinerlei Anstrengungen diese Lücke zu schließen.“
Auch in der Frage der Ost-West-Angleichung hat sich der Senat nicht bewegt. 20 Jahre nach dem Mauerfall müssen die Beschäftigten im Ostteil der Stadt immer noch mit erhebli-chen finanziellen und anderen Nachteilen fertig werden.
Rose-Marie Seggelke: „Der rot-rote Senat blockiert. In der Zwischenzeit laufen bei der Polizei, bei der Feuerwehr, in den Kitas die Nachwuchskräfte weg. Der neue Finanz-senator spricht von weiteren Stellenkürzungen. Wir fordern ein klares Angebot und damit ein deutliches Signal für die Attraktivität des öffentlichen Dienstes. Der öffent-liche Dienst darf nicht weiter auf Verschleiß gefahren werden!“
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