| Die Bildungsstadträte der CDU-regierten Bezirke Spandau, Reinickendorf und Tempelhof-Schöneberg haben endlich ihren Widerstand gegen die Einführung der integrierten Sekun-darschulen aufgegeben. Jetzt können Haupt-, Real- und Gesamtschulen mit der Reform doch schon im nächsten Schuljahr beginnen.
Die Vorsitzende der GEW BERLIN, Rose-Marie Seggelke: „Dieses Signal war lange überfällig. Eine rein parteipolitisch motivierte Auseinandersetzung wurde auf dem Rücken der reformbereiten Schulen und deren Kollegien ausgetragen.“
Die Irritationen in den Bezirken waren erheblich. Als eine Folge hatte sogar die Thomas-Mann-Gesamtschule - eine der vier Gründungsschulen der Gesamtschulbewegung in Berlin - den Beschluss zur Umwandlung in ein Gymnasium gefasst. Es ist zu hoffen, dass das Kollegium nun, da Klarheit herrscht, diesen Beschluss noch einmal überdenkt.
Rose-Marie Seggelke: „ Frau Schulze-Berndt aus Reinickendorf belastet die Reform weiterhin, wenn sie von einem möglichen ‚Katastrophenstart’ spricht. Sollte es zu Schwierigkeiten kommen, dann hauptsächlich deshalb, weil aufgrund ihrer starren Haltung fast ein halbes Schuljahr der Planung und Vorbereitung verschenkt wurde!“
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