| Inzwischen liegen die genaueren Berechnungen der Senatsbildungsverwaltung über den Bedarf an ErzieherInnen an den Berliner Schulen im nächsten Schuljahr vor, und die verheißen nichts Gutes. Nach derzeitigem Stand besteht ein Fehl von 314,5 vollen Stellen. Das wäre eigentlich eine dringende Aufforderung an die Verwaltung, sofort tätig zu werden. Allerdings wird das Problem verschleppt.
Die Vorsitzende der GEW BERLIN, Rose-Marie Seggelke: „Der Senat hätte schon lange tätig werden können: Zum einen sind zahlreiche ErzieherInnen (das Gesamtvolumen beträgt ca. 118 volle Stellen) nur befristet beschäftigt; die KollegInnen werden sich bis zum 01.06. auf dem Arbeitsamt melden müssen. Und zum anderen sind bei vielen KollegInnen die Aufstockungen auf eine volle Stelle ebenfalls nur befristet erteilt worden (Gesamtvolumen ca. 84 volle Stellen). Wir erwarten in allen Fällen das umgehende Angebot auf eine unbefristete Stelle bzw. auf Entfristung der Aufstockungen.“
Genau wie bei den Lehrkräften ist auch beim sozialpädagogischen Fachpersonal an den Schulen der Markt eng. Der zu erwartende Mangel an Fachpersonal wird auch hier verschärft durch Abwerbeversuche anderer Bundesländer.
Rose-Marie Seggelke: „Genau wie bei den Lehrkräften müssen die Angebote jetzt unverzüglich erfolgen. Die Schulen brauchen Planungssicherheit für das nächste Schuljahr und die KollegInnen müssen vom Senat ein Signal bekommen, dass er sie in Berlin einstellen will.“
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