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Presseerklärungen

Anspruch auf Vor- und Nachbereitungszeit wird endlich Realität mehr

Neuer Senat muss bessere Bezahlung von Erzieher*innen durchsetzen mehr

GEW BERLIN befürchtet Qualitätsverlust an Berliner Schulen mehr

Der Senator für Finanzen und die GEW BERLIN unterzeichnen gemeinsame Erklärung – Streik wird abgesagt mehr

Berlin startet mit einwöchigem Streik ins neue Schuljahr mehr

Fortführung des Fachbeirats Inklusion ist dringend nötig mehr

Bekanntmachung des Schulsanierungsbedarfs – GEW BERLIN fordert strukturelle Verbesserungen mehr

GEW zur Einstellung von ehemaligen DDR-Lehrkräften mehr

Angestellte Lehrkräfte legen nach mehr

SPD soll sich an ihrem Wahlprogramm messen lassen mehr

Misstrauen in öffentliches Schulsystem wächst mehr

Woher nehmen, wenn nicht stehlen: 10.000 Erzieher*innen gesucht mehr

10 Jahre Kita-Eigenbetriebe – die GEW BERLIN gratuliert mehr

Kollatz-Ahnen und Scheeres kündigen Berliner Schulfrieden auf mehr

GEW und ver.di fordern ein Ende der prekären Beschäftigung an den Volkshochschulen mehr

110 Stellen sind ein Tropfen auf den heißen Stein mehr

Berliner Jugendämter tragen Trauer mehr

Keine Friedenspflicht für angestellte Lehrkräfte mehr

Senat muss aktiv werden beim Diskriminierungsschutz an Schulen mehr

Angestellte Lehrkräfte erhöhen den Druck mehr

Kinder brauchen gute Ganztagsschulen mehr

15 Jahre ohne Lohn-Update sind genug mehr

GEW BERLIN erfreut über Nachbesserung des Kita-Gesetzes mehr

GEW BERLIN sieht Erfolg der Gemeinschaftsschulen erwiesen und fordert politische Konsequenzen mehr

3.500 Lehrkräfte streiken auf dem Potsdamer Platz mehr

Deutschlehrkräfte protestieren gegen schlechte Arbeits- und Lernbedingungen mehr

Erzieher*innen und Sozialpädagog*innen fordern Bekenntnis von der SPD mehr

Der Kitagesetzentwurf ist eine vergebene Chance – die Kitas brauchen jetzt mehr Personal mehr

Warnstreik angestellter Lehrkräfte am 17. März 2016 mehr

Tarifverhandlungen mit Humanistischem Verband gescheitert mehr

Teske-Schule: GEW BERLIN fordert Runden Tisch mehr

Berliner Grundschulen brauchen qualifizierte Lehrkräfte mehr

Erzieher*innenmangel: Zulage allein reicht nicht mehr

Kitagesetzänderung: Verbesserung in homöopathischen Dosen mehr

15 Jahre ohne Gehaltserhöhung - Gewerkschaften starten Befragung zu einem neuen studentischen Tarifvertrag mehr

Angestellte lassen sich nicht als Lehrkräfte zweiter Klasse behandeln mehr

SPD führt scheinheilige Diskussion über Gebührenfreiheit mehr

Erster Warnstreik am 26. Januar 2016 mehr

Mit leerem Magen lernt es sich schlecht mehr

Angestellte Lehrkräfte fordern Respekt und Sicherheit durch einen Tarifvertrag mehr

Anspruch auf Vor- und Nachbereitungszeit wird endlich Realität

Heute unterschreiben die Senatorin für Bildung, Sandra Scheeres, und die Vorsitzende des Gesamtpersonalrates der allgemeinbildenden Schulen, Marion Leibnitz, eine Dienstvereinbarung, die wichtige Regelungen über die Arbeit von Erzieher*innen an Berliner Ganztagsgrundschulen enthält. Ziel der Dienstvereinbarung ist es, den Erzieher*innen verlässliche Zeiten im Umfang von mindestens vier Stunden in der Woche für die mittelbare pädagogische Arbeit zu sichern. Zur mittelbaren pädagogischen Arbeit gehören die Vor- und Nachbereitung, die Beobachtung und Dokumentation der Entwicklung der Kinder, die Kooperation mit Lehrkräften und die Teilnahme an Teamsitzungen.

Aufgrund der schlechten Personalsituation haben die meisten Erzieher*innen bislang keinen verbindlichen Anspruch auf Zeiten für die mittelbare pädagogische Arbeit“, kritisierte Doreen Siebernik, Vorsitzende der GEW BERLIN. „Dabei gehört diese Arbeit ebenso zu den Aufgaben der Erzieher*innen wir die direkte Arbeit mit den Kindern. Sie ist unabdingbar für die Qualität der pädagogischen Arbeit“. Siebernik begrüßte die Dienstvereinbarung ausdrücklich: „Sie ist ein Beitrag zur Qualitätsverbesserung der Ganztagsschulen und stärkt die Erzieher*innen. In der schulischen Praxis erleben die Kolleg*innen immer wieder, dass ihr Arbeit nachrangig behandelt wird und nicht dieselbe Wertschätzung und Bedeutung wie Unterricht erfährt.

Aus Sicht der GEW BERLIN ist es wichtig, dass nun verbindliche Rahmenbedingungen geschaffen werden und dass für die Organisation der Ganztagsgrundschule noch einmal der Grundsatz bekräftigt wird: Erzieher*innen vertreten Erzieher*innen und Lehrkräfte vertreten Lehrkräfte“, ergänzte Siebernik.

Die Verhandlungen über die Dienstvereinbarung hatte mehrere Jahre gedauert. Es wurde schließlich vereinbart, dass nach einer Laufzeit von 18 Monaten die Regelungen und die Umsetzung evaluiert werden.

Claudia Huth, Erzieherin an einer Ganztagsgrundschule in Mitte, zeigte sich ebenfalls erfreut über den Abschluss der Dienstvereinbarung. „Es wird höchste Zeit, dass wir Erzieher*innen eine verlässliche Regelung bekommen. Der zeitliche Umfang von vier Stunden kann allerdings nur ein Anfang sein“, betonte Huth. Denn der tatsächliche Zeitbedarf liegt deutlich höher. Mindestens ein Viertel ihrer Arbeitszeit wenden Erzieher*innen für die mittelbare pädagogische Arbeit auf.