| Nachdem die Verfasserin des Lehrer-Hasser-Buches, Lotte Kühn alias Gerlinde Unverzagt, ihre wahre Identität enthüllt hat, ist deutlich erkennbar, welche Schulen und welche Lehrkräfte sie in ihrem Buch angreift. Dies macht z.B. auch den Unterschied zu den anderen Bänden der Hasserbücher-Reihe über die Bahn oder die Telekom aus.
Die GEW BERLIN hat einer Kollegin, die sich durch die öffentlichen Äußerungen Frau Unverzagts verleumdet fühlt, Rechtsschutz für eine Unterlassungsklage gewährt. Frau Unverzagt hatte behauptet, dass die Lehrerin ihren Sohn vor der Klasse mit dem Buch seiner Mutter konfrontiert und zu dem Ausruf „Das ist ja Mama!“ bewegt habe. Gegen diese falsche Darstellung setzt sich die Lehrerin jetzt mit Unterstützung der GEW BERLIN auf dem Rechtsweg zur Wehr.
Dazu die Vorsitzende der GEW BERLIN, Rose-Marie Seggelke: „Kritik, auch polemischer Art, ist das eine; Falschbehauptungen über einzelne Personen sind etwas anderes. Da Frau Unverzagt sich zum Teil ehrverletzend und bösartig über einzelne Lehrerinnen und Lehrer äußert, darf sie sich nicht wundern, wenn diese sich dagegen zur Wehr setzen.“
Frau Unverzagt weist in ihrem Hass-Buch wiederholt darauf hin, dass ihr aus Sorge vor Benachteiligung ihrer Kinder der Mut gefehlt habe, ihre kritische Haltung den Lehrkräften gegenüber anzusprechen. Die GEW BERLIN ist der Auffassung, dass nur das offene Gespräch zwischen allen am Schulleben Beteiligten dazu beiträgt, positiv auf die Gestaltung des Schullebens und der Unterrichts- und Erziehungsarbeit einzuwirken.
Rose-Marie Seggelke: „Wir gehen nicht davon aus, dass Frau Unverzagt dieses Ziel vor Augen hatte. Anstatt das Gespräch mit den Lehrkräften zu suchen, hat sie lieber eine Materialsammlung für ihr böses Buch zusammengetragen. Damit hat sie das Vertrauen der Lehrkräfte verspielt und auch ihren eigenen Kindern schwer geschadet.“
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