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Die Arbeitsbelastung der LehrerInnen und ErzieherInnen muss gesenkt werden!
Die Arbeitsbelastungen der Lehrkräfte haben seit Beginn der 90er Jahre stetig zugenommen. Sowohl die Erhöhung der Pflichtstundenzahl im Jahr 2003 als auch die mit dem Schulgesetz von 2004 verbundenen zusätzlichen Aufgaben haben wesentlich dazu beigetragen. Entlastungen im Gegenzug gab es keine.

Seit 2006 fordert die GEW BERLIN eine wirksame Arbeitsentlastung. Zwar hat es vereinzelte positive Reaktionen gegeben, so wurde z.B. in den Grundschulen die Anzahl der Klassenarbeiten reduziert, eine wirksame Arbeitsentlastung auf breiter Front steht aber immer noch aus. In den vergangenen Jahren haben sich viele KollegInnen mit "Überlastungsanzeigen" gegen ihre unerträgliche Belastung gewehrt, der Arbeitgeber verwies das Problem aber regelmäßig an die jeweiligen Schulleitungen zurück. Eine der unmittelbaren Folgen dieser „Fürsorge“ des Dienstherren ist ein deutlich gestiegener Krankenstand. Es zeigt sich, dass immer mehr KollegInnen permanent über der Belastungsgrenze arbeiten und nicht mehr länger gewillt sind, die Gefährdung ihrer Gesundheit und die negativen Auswirkungen auf die Qualität ihrer Arbeit hinzunehmen.


  • ALTE STÄRKEN: GEW-Kampagne zur Entlastung der Lehrkräfte
    Seit Ende 2009 hat die GEW BERLIN das Thema "Entlastung für ältere Lehrkräfte" auf ihrer Agenda weit nach oben geschoben...
  • Arbeitsqualität aus Sicht von Lehrerinnen und Lehrern
    GEW Hauptvorstand (Hrsg.)

    Tatjana Fuchs / Falko Trischler:
    Arbeitsqualität aus Sicht von Lehrerinnen und Lehrern
    Ergebnisse aus der Erhebung zum DGB-Index Gute Arbeit

    Frankfurt/Main, 01/2009
    80 Seiten

     


  • Fachgruppe Gymnasien fordert Arbeitsentlastung
    (pdf / 29 kb)
    Die Fachgruppe Gymnasien der GEW BERLIN hat sich in einem offenen Brief an Senator Zöllner gewandt, in dem stärkere Entlastungen für KollegInnen gefordert werden, die in der gymansialen Oberstufe unterrichten bzw. Abiturprüfungen abnehmen.
  • Überlastungsanzeigen
    Seit Dezember 2006 haben viele Kolleginnen und Kollegen ihre berufliche Überlastung in die Öffentlichkeit gebracht und damit ein breites Echo ausgelöst...
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