Letzte Aktualisierung: 07.03.2009
Mehr Zeit für Qualitätsentwicklung!
- Pisa und andere Untersuchungen belegen die Notwendigkeit von Veränderungen im Bildungssystem.
- Wünschenswerte Reformen für die Schule erfordern erhöhten Arbeitsaufwand; vor allem ist Zeit erforderlich, die eine Kooperation zwischen Erzieher/innen und Lehrer/innen erlaubt. Ebenso werden verlässliche Vor- und Nachbereitungszeiten benötigt.
- Mit der Forderung nach verlässlichen Vor- und Nachbereitungszeiten bzw. Kooperationszeiten mit Personalausgleich setzen wir uns also ein: Für Qualitätsentwicklung!
Mehr fördern als fordern!
- Das gesellschaftliche Umfeld von Erziehungs- und Bildungsprozessen ist nach einhelliger Meinung schwieriger geworden: Viele gesellschaftliche Institutionen versagen in ihrer Verantwortung für unsere Kinder.
- Erziehung erfordert viel Zuwendung und Geduld, Förderung braucht auch Zeit und Muße – der griechische Begriff dafür: scole, lateinisch: schola, deutsch: Schule!
- Mit der Forderung nach mehr Erzieher/innen setzen wir uns also ein: Für mehr Zeit zur Förderung des einzelnen Schülers / der einzelnen Schülerin!
„Pädagoge ist kein Beruf, sondern eine Diagnose!“
- So lautet ein beliebter Scherz in Medizinerkreisen! Das „Burnout-Syndrom“ ist nur eines unter den Krankheitsbildern, die bevorzugt Menschen in sozialen Berufen betreffen. Die Überlastung wird wohl von jeder/m selbst erlebt; es ist Dauerthema in allen
Schulen.
- Besonders gefährdet sind ältere KollegInnen, die seit vielen Jahren unter der Diskrepanz zwischen pädagogischen Ansprüchen und en faktischen Möglichkeiten eines unterausgestatteten Systems leiden.
- Mit der Forderung nach Arbeitsentlastung für alle Erzieher/innen setzen wir uns also ein: Für Arbeitsbedingungen, die auch langfristig die Erhaltung der Gesundheit ermöglichen!
Fligblatt für ErzieherInnen zum Ausdrucken (pdf / 114 kb)
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