| Preisträger

Tiergarten International Sport Club 99 (TISC 99)
Alles begann zunächst mit Streetball im Rahmen einer offenen Jugendarbeit im April 1999, woraus sich später Basketballmannschaften bildeten. Deren Erfolg ließ auch nicht lange auf sich warten. Auf Anhieb erreichten sie die obersten Plätze in ihren Ligen. Der TISC spricht inzwischen 120 Jugendliche unterschiedlichster Herkunft mit seinem Konzept und seinen Angeboten an. Neben Sport wird auch Beratung zu Schule und Berufsausbildung anboten, um den Jugendlichen bei der Bewältigung ihrer Berufswegplanung zu helfen und sie zu motivieren.
c/o Stadtteilverein Tiergarten e.V., Pohlstr. 89, 10785 Berlin
Anerkennungsurkunde

Moses-Mendelssohn-Oberschule
Die Klassen 10.3 und 10.4
Die SchülerInnen der MMO haben ein ungewöhnliches Spielplatzprojekt in der Quitzowstr. 142 in einjähriger Projektarbeit mit Unterstützung ihrer LehrerInnen, der Stadterneuerungsgesellschaft S.T.E.R.N., dem Bezirksamt Tiergarten und dem Berliner Senat realisiert. Sie haben sich in ihrem nahen Lebensumwelt eigene Erlebnisräume nach ihren Bedürfnissen und Wünschen geschaffen und können nun klettern, skaten, Basketball spielen und vieles andere mehr. Ein gelungenes Beispiel für kreative Eigeninitiative und Selbsthilfe im multikulturellen Kiez.
Moses-Mendelssohn-Oberschule, Stephanstr. 2, 10559 Berlin, Ansprechpartner: Frank Lüddecke

Die "Kreuzberger Musikalische Aktion" sorgte für Stimmung bei der Preisverleihung. Die Gruppe hatte vor zwei Jahren den Preis bekommen.
Anerkennungsurkunde

Rat für Migrantenangelegenheiten
Die Idee des Rats für Migrantenangelegenheiten in Lichtenberg das Thema Rassismus über Lesungen aus dem Buch des Autors Tahar Ben Jeloun "Papa, was ist ein Fremder" in Berliner Schulen zu thematisieren und mit SchülerInnen ins Gespräch zu kommen, war ein voller Erfolg. Insgesamt diskutierten so innerhalb eines Jahres 3000 Schülerinnen, was Rassismus ist und was es heißt, rassistisch zu sein. Die Meinungen und Erfahrungen dieser SchülerInnen wurden dann in Wort und Bild dokumentiert und im Rathaus Lichtenberg ausgestellt. Die Lesungen werden fortgesetzt.
Moses-Mendelssohn-Oberschule, Stephanstr. 2, 10559 Berlin, Ansprechpartner: Frank Lüddecke
Anerkennungsurkunde

Projekt "Sport und Jugendarbeit gegen Gewalt"
Das Projekt "Sport und Jugendarbeit gegen Gewalt" ist im Bezirk Lichtenberg angesiedelt und hebt sich hervor durch sozialarbeiterische Tätigkeit mit Jugendlichen, die rechte und fremdenfeindliche Tendenzen aufweisen. Weitere Zielgruppen sind straffällig gewordene Jugendliche sowie russlanddeutsche Jugendliche. Hier werden Begegnungen und Austausch zwischen rechten und russlanddeutschen Jugendlichen gefördert.
SportJugendClub Lichtenberg, Frankfurter Allee 276, 10317 Berlin
Preisträger

Jugendbündnis Bunt statt Braun
Der Zusammenschluss von zwanzig verschiedenen öffentlichen und freien Projekten der Kinder- und Jugendarbeit im Bezirk Köpenick hatte sich als Protest gegen die Verlegung der NPD-Bundesparteizentrale von Stuttgart nach Köpenick gebildet. Mit Konzertveranstaltungen und Demonstrationen unter dem Motto "Vielfalt statt Einfalt – Bunt statt Braun" trug das Jugendbündnis den Protest gegen die in Köpenick eingezogene NPD an die Öffentlichkeit,. Das Bündnis richtet sich aber nicht nur gegen die NPD, sondern gegen jegliche Form von rassistischem und neo-faschistischem Denken und Handeln.
Jugendbündnis "Bunt statt Braun", c/o Netzwerk "Klub Mügge", Friedrichshagener Str. 8, 12555 Berlin.
Anerkennungsurkunde

Musikgruppe "die bösen MädCHen"
Die Gruppe steht für Aufmüpfigkeit und Power, in ihren Liedern mischen sie alles auf und hinterfragen, was tabu ist. Sie nehmen kein Blatt vor den Mund und sind hoch politisch. Die 14 Berliner Mädchen im Alter von 7 bis 25 Jahren haben inzwischen ihre zweite CD mit dem Titel "Ausländer" produziert und stoßen auf breite Resonanz beim Berliner Publikum
c/o Gabriele GünTank, Windscheidstr. 24, 10627 Berlin
Fotos: transit |