GEW Berlin
GEW BERLIN
Home  
Aktuelles  
Adressen  
Downloads  
GEW-Zeugnis  
Gruppen|Gremien  
Informationen  
Inhalt  
Lehrproben  
Mitgliederportal  
Mitglied werden  
Seminare  
Service  
Themen  
Veranstaltungen  
Zeitschrift (blz)  
Impr./Kontakt  
Nr. 11/ 2004: Theaterstücke kritisch gesehen

Theaterstücke kritisch gesehen

Von Hans-Wolfgang Nickel

Jugendtheater auf „hohem Niveau“ – ein Gutteil der „Einzigartigen“ im Theater Strahl spielt auf dem Trapez; Artistinnen vom Cirque Gosh sind dafür verantwortlich, die ganz uneitel ihr hohes zirzensisches Können in eine Story einbringen: über Eifersucht, Liebe, Konkurrenz. Sechs starke Charaktere, jeder und jede "einzigartig“, wollen/müssen sich zu einer gemeinsamen Anstrengung zusammenfinden. Das läuft dramaturgisch noch nicht rund, findet aber einen wundervoll-schönen Abschluss (ein „happy“ end) (ab 13).

Auch bei Atze, dem Musiktheater für Kinder, das Thema Liebe. „Ben liebt Anna“ (nach Peter Härtlings Erfolgsbuch) erzählt eine einfache Geschichte direkt und in klaren Bildern. Der Zusammenklang von Musik
und Spiel ist so eindrucksvoll, dass der große Saal von Beginn an mitfühlt, mit Ben liebt und mit ihm leidet. Auch die Erwachsenen! Atze selbst empfiehlt die Aufführung ab 8 Jahren, von der 3. bis zur 6. Klasse. Ein schöner Erfolg also für Atze; die Gruppe kann das Theater- und Konzerthaus für Kinder jetzt (mindestens) 10
Jahre lang nutzen – und hat es inzwischen noch attraktiver seiner neuen Bestimmung angepasst.

Black Atlantic, die schwarze Deportation, die Flucht- und Zwangsbewegung der Afrikaner nach Amerika und Europa ist Thema einer weit gespannten Programmfolge im Haus der Kulturen der Welt (ab Sek II). Ismael Ivo liefert mit einer Tanzperformance einen wichtigen Beitrag, führt liebevoll-ehrfurchtsvoll drei starke alte Frauen auf die Bühne und bringt sie zum Erzählen, zum Singen und Tanzen: eine bewegende Lehrstunde über menschliche Schicksale und politische Wirren. Leider aber dehnt Ivo die faszinierende oral history in die Breite und durchsetzt sie mit eher beliebigen Tanzepisoden.

Seit dreißig Jahren ist die LAG, die Landesarbeitsgemeinschaft Spiel und Theater Berlin, ein eingetragener Verein; VertreterInnen von Politik, Kultur und Wissenschaft kamen ins Kreativhaus zur Gratulation, fanden viel zu loben und wünschten weiterhin erfolgreiche Arbeit. Schließen wir uns an!

zurück nach oben
Login
Registrieren
Hilfe
Beitragsquittung für 2011 ausdrucken
Mitmachen: Projekte
blz - die Zeitschrift der GEW BERLIN
Mediadaten
Terminplan
2012
2011
2010
2009
2008
2007
2006
2005
2004
2003
2002
2001
Wir über uns
Kalender 2012/2013 bestellen
Service und Beratung
Ich möchte Mitglied werden
Mitglieder werben Mitglieder
Markt / Kleinanzeigen
Zeugnisprogramm