GEW Berlin
GEW BERLIN
Home  
Aktuelles  
Adressen  
Downloads  
GEW-Zeugnis  
Gruppen|Gremien  
Informationen  
Inhalt  
Lehrproben  
Mitgliederportal  
Mitglied werden  
Seminare  
Service  
Themen  
Veranstaltungen  
Zeitschrift (blz)  
Impr./Kontakt  
Nr. 09/2002
Kollegiale Schulleitung II
Das Modell der Evangelischen Schule Neukölln (ESN)

650 Schülerinnen und Schülern

2-zügige Grundschule

4-3-zügige Gesamtschule bis Klasse 10

Kollegium mit 50 Personen

Unsere Grundüberlegungen waren:

  • Das evangelische Schulgesetz sieht eine Möglichkeit der kollegialen Schulleitung vor.
  • Schulleitungen haben immer die Tendenz zur Autokratie und zur Mauschelei hinter verschlossenen Türen, also sind Transparenz und Demokratie nötig.
  • Der/die Schulleiter/In und sein/ihr Stellvertreter sollen als Gesamtverantwortliche traditionell mit Beförderungsstellen ausgestattet bleiben,
    • a) um als Dienstvorgesetzter nach außen wirken zu können,
    • b) weil wir die Abschaffung dieser Ämter als völlig unrealistisch einschätzen.
  • Oberste Instanz muss die Gesamtkonferenz bleiben, die alles abzusegnen hat.
  • Wahlämter haben den Vorteil, dass nicht eine(r) auf Lebenszeit die Arbeit macht, sondern eine Ablösung möglich ist, wenn der/diejenige kritisiert wird oder andere Schwerpunkte setzen möchte.
  • Der Wahlrhythmus ist ein Schuljahr, jeweils vor den Sommerferien werden die Ämter für das kommende Schuljahr beschlossen.

Erst Anfang der 90-er Jahre gelang es uns, mit einer neuen, demokratisch orientierten Schulleitung und dem in diesem Punkte aufgeschlossenen Schulreferat die uns zustehenden Beförderungsstellen in eine Extrastelle - wobei wir wesentlich mehr errechnet hatten! - für unsere Schule umzuwidmen.

Seitdem wählen wir jedes Jahr:

  • auf Vorschlag der Fachkonferenzen Fach- und Sammlungsleitungen, die mit 1-2 Ermäßigungsstunden ausgestattet werden. Die Fluktuation hierbei ist unterschiedlich, manche Fachbereiche sind seit Jahren konstant, andere wechseln alle 2 Jahre.
  • auf Vorschlag der Stufenkonferenzen je zwei StufenleiterInnen, die jede(r) mit 2 Ermäßigungsstunden Schulleitungsarbeit erledigen, allerdings ohne Weisungsfunktion.

Jede Woche setzen sich die beiden Schulleiter mit den vier KoordinatorInnen zusammen, diskutieren und planen den Schulalltag, bereiten Konferenzen, Projekttage, regelmäßige Weiterbildungen vor, beraten die Verteilung der Tutorien, vermitteln in Konflikten usw. Alle Ermäßigungsstunden werden ebenso offen gelegt wie die Verteilung der Vertretungsstunden und die der Schule zur Verfügung gestellten Gelder.

Lore Nareyek
zurück nach oben
Login
Registrieren
Hilfe
Beitragsquittung für 2011 ausdrucken
Mitmachen: Projekte
blz - die Zeitschrift der GEW BERLIN
Mediadaten
Terminplan
2012
2011
2010
2009
2008
2007
2006
2005
2004
2003
2002
2001
Wir über uns
Kalender 2012/2013 bestellen
Service und Beratung
Ich möchte Mitglied werden
Mitglieder werben Mitglieder
Markt / Kleinanzeigen
Zeugnisprogramm