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NEIN zu prekärer Beschäftigung in der sozialen Arbeit
Kampagne "Fair statt prekär"
Aktuell differenzieren sich die Arbeitsbedingungen im Tätigkeitsfeld der Sozialen Arbeit zunehmend in flexible bis prekäre Beschäftigungsverhältnisse aus. Dies wirft die Frage nach Gestaltungsmöglichkeiten bzw. -notwendigkeiten auf. Dies gilt für die einzelnen Fachkräfte im Rahmen ihrer individuellen Lebensführung, als auch für die betriebliche und überbetriebliche Interessensvertretung und nicht zuletzt für die Disziplin selbst: Denn wozu dienen anspruchsvolle disziplinäre Ambitionen und Entwicklungen, wenn sie im Berufsalltag aufgrund mangelhafter Rahmenbedingungen nicht praktisch werden können? Es müssen wertschätzende Arbeitsbedingungen erhalten bzw. geschaffen werden.

Im Rahmen unserer Kampagne ,NEIN zu prekärer Beschäftigung in der Sozialen Arbeit’ wollen wir von Mai 2009 bis April 2011 unsere Aktivitäten entsprechend fokussieren.

Über die verschiedenen öffentlichen Aktionen, Diskussionsveranstaltungen sowie geplanten Fachtage könnt Ihr Euch hier informieren. Die Kampagne kann in vielfältigen Formen unterstützt werden (Siehe Kontakte ->)!



Datum Veranstaltung Uhrzeit Ort
Aktionen und Aktivitäten
Independent Living Verbund freier Träger e.V: Ein „Lidl-Unternehmen“ in der Sozialen Arbeit
Kurztest „Bin ich prekär beschäftigt?“
1. Das Einkommen aus meiner (Haupt-)Berufstätigkeit
  1. Reicht nicht aus um Existenz zu sichern
  2. Reicht aus um Existenz zu sichern
  3. Reicht um sehr gut davon leben zu können

2. Aufgrund der Form meiner Beschäftigung bin ich aus der Sozialversicherungspflicht ausgeschlossen

  1. Stimmt voll und ganz (z.B. Mini- und Midi-Job, sozialpolitisch geförderte Arbeitsgelegenheit wie MAE-Stelle)
  2. Stimmt teilweise (z.B. aufgrund abhängiger Selbstständigkeit, StudentInnenstatus)
  3. Stimmt nicht

3. Mein Arbeitsverhältnis ist unsicher

  1. Stimmt, da mein Arbeitsvertrag z.B. befristet oder kapazitätsabhängig (10 plus X Stunden ist)
  2. Stimmt teilweise, da z.B. die Refinanzierung der Arbeitstelle nicht gesichert ist
  3. Stimmt nicht

4. Aufgrund der Beanspruchung durch meine Beschäftigung fühle ich mich chronisch überlastet

  1. Stimmt voll und ganz
  2. Stimmt teilweise
  3. Stimmt nicht

5. Ich kann im Betrieb nicht angemessen mitbestimmen, da

  1. es keinen Betriebsrat gibt, da z.B. der Betrieb zu klein
  2. Ich keinen Zugang habe zur Teilnahme an informellen kollegialen Netzwerken
  3. Stimmt nicht

6. Kommt es vor, dass Sie Angst um Ihre berufliche Zukunft haben?

  1. In hohem Maß
  2. In geringem Maß
  3. Nein

Auflösung:

  • Wenn Sie eine oder mehrere Fragen mit a) beantworten mussten sind sie prekär beschäftigt
  • Wenn sie eine oder mehrere Fragen mit b) beantworten mussten sind Sie von prekärere Beschäftigung bedroht
  • Wenn sie alle Fragen mit c) beantworten konnten: Herzlichen Glückwunsch zu ihren fairen Arbeitsbedingungen, sie gehören zu denjenigen deren Solidarität gefragt ist!
Kampagnenmaterial zum Download

Hier kann das Kampagnenmaterial - Plakatserie (3 Motive), Flyer, Aufruf - heruntergeladen werden.


Plakatserie (pdf / 1,9 mb)

Flyer (pdf / 1,3 mb)

Vorstellung der Kampagne (A4) (pdf / 0,5 mb)


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Tel.: 030/21 99 93 - 0
Fax: 030/21 99 93 - 50
Email: info@gew-berlin.de

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