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Studentische Beschäftigte an Berliner Hochschulen
GEW BERLIN - Hochschule und Forschung -
Studie zur Situation stud. Beschäftigter

Jezt liegt sie vor: Die Auswertung der online-Umfrage unter den studentischen Beschäftigten der Berliner Hochschulen ist jetzt fertig gestellt.

In den Berliner Hochschulen arbeiten ca. 5.000 studentische Beschäftigte. Der Berliner Tarifvertrag für studentische Beschäftigte (TVStud II) trägt wesentlich zu deren Existenzsicherung bei und ermöglicht es, Studium und Erwerbsarbeit gut miteinander zu verbinden. Er sichert gleichzeitig den Hochschulen einen kontinuierlichen und längerfristigen Einsatz von studentischen Mitarbeiter/innen mit einer hohen Qualität der durch sie geleisteten Arbeit.

Das bestätigen die Ergebnisse einer im Jahr 2006 von den Gewerkschaften GEW BERLIN und ver.di Berlin-Brandenburg durchgeführten online-Befragung, an der sich fast 400 studentische Beschäftigte, vorrangig aus HU, TU und FU beteiligt haben.

Durchschnittlich 80 % der Befragten bewerteten die gesetzlichen und tariflichen Rahmenbedingungen wie Vertragsdauer, Arbeitszeit und Vergütung als sehr positiv. Für ver.di und die GEW BERLIN ist das ein klares Votum für den Erhalt und die Weiterentwicklung des bundesweit einmaligen Tarifvertrages für die studentischen Beschäftigten.
Die komplette Auswertung der Umfrage kann unten abgerufen werden.

Die Tarifvertrags-Initiative von GEW und ver.di:

Die Tarifini ist ein Zusammenschluss von studentischen Beschäftigten aus den Berliner Universitäten und Fachhochschulen sowie den Gewerkschaften GEW (Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Berlin) und ver.di (Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft Berlin).

Wir brauchen auch Deine Unterstützung! Hier kannst du Dich eintragen auf die Mailingliste der Tarif-Ini mit dem Namen berlin@tarifini.de

Zur Mailingliste der Tarif-Ini:

Zur Internetseite der Tarif-Ini:

In Berlin arbeiten rund 5.000 Studierende an Hochschulen und wissenschaftlichen Einrichtungen. Ohne sie läuft nichts. Rechenzentren und Bibliotheken hätten kürzere Öffnungszeiten, Tutorien und Übungen wären nicht im Lehrplan vorgesehen.

Die Arbeitsbedingungen der studentischen Beschäftigten sind in Berlin durch einen Tarifvertrag abgesichert. Ein Stundenlohn von 10,98 €, bezahlter Urlaub, Regelvertragszeiten von zwei Jahren, Freistellung bei Prüfungen...- all das gewährleistet der Tarifvertrag. Viele gute Gründe, sich für seinen Erhalt einzusetzen! 

 

Informationen zum Tarifvertrag für studentische Beschäftigte an den Berliner Hochschulen
Hier findet ihr links zum Thema Jobben und Studium, u.a. zum Projekt HU.BER.NET. Das ist die arbeitsrechtliche Anfangsberatung für studentische JobberInnen an der HU Berlin. HU.BER.NET ist ein Kooperationsprojekt zwischen dem ReferentInnen-Rat der HU (RefRat), der DGB Jugend Berlin-Brandenburg sowie der Gewerkschaften GEW BERLIN und ver.di Berlin.
  • HU.BER.NET
    arbeitsrechtliche Anfangsberatung für Studierende an der HU
  • students at work
    Beratung des DGB für erwerbstätige Studierende
Warum GEW-Mitglied werden?
Auseinandersetzungen um Tarifverträge bedeuten auch Konflikte. Fragen entstehen, wo vorher alles Paletti war.

Wo gibt es Antworten?

  • Eher selten bei den Hochschulen als Arbeitgeber. Bei fachkundigen Anwälten nur gegen Bezahlung. Also ruft man die Gewerkschaft an. Doch Gewerkschaften finanzieren sich ausschließlich aus den Beiträgen ihrer Mitglieder, so dass kostenlose Rechtsberatung nur für Mitglieder in Frage kommen kann. Nach dem Rechtsberatungsgesetz dürfen die Gewerkschaften auch nur ihre Mitglieder beraten.
  • Nur für Gewerkschaftsmitglieder gelten Tarifverträge unmittelbar und zwingend. Der Tarifvertrag für studentische Beschäftigte gilt nur für Mitglieder von GEW und ver.di. Das verwundert? Natürlich wenden die Hochschulen i.d.R. bei allen studentischen Arbeitsverhältnissen den Tarifvertrag an. Kommt es allerdings zu Streitigkeiten um Arbeitszeit, Vertragsverlängerung, Eingruppierung usw. können nur Gewerkschaftsmitglieder einen tariflichen Anspruch erfolgreich (notfalls vor Gericht) durchsetzen! „Dann trete ich schnell noch ein.“ Hilft leider nicht, wenn der Konflikt schon eingetreten ist!
  • Nur die Gewerkschaftsmitglieder entscheiden, ob ein Verhandlungsergebnis angenommen wird oder nicht. Nur sie können auch an Urabstimmungen und Streiks teilnehmen und erhalten dafür Streikgeld bei Lohnausfall.
  • Übrigens:
    Auch diese Internetseite wurde aus Mitgliedsbeiträgen finanziert.
  • ...und nicht vergessen:
    Es waren und sind die gewerkschaftlich organisierten studentischen Beschäftigte, die auch diesen Tarifvertrag erkämpft haben - durch den Tutorenstreik 1986.
  • Aber: Die Gewerkschaften sind eben doch nur so stark wie ihre Mitglieder!


Worauf wartet ihr noch?

Der monatliche Mitgliedsbeitrag für Studierenden und studentische Beschäftigte beträgt einheitlich 4 €.

 


Eure Ansprechpartner in der GEW BERLIN:
Kontakt in der GEW-Geschäftsstelle
Jähne, Matthias

Tel.: 030 / 219993-59
Fax: 030 / 219993-50
Email: wissenschaft@gew-berlin.de
Referent für Hochschule und Forschung der GEW BERLIN
Beisitzer
Hansel, Rainer
Dienstlich:
Tel.: 030 / 2093 2769 /-2150
Fax: 030 / 2093-2765
Email: rainer.hansel@rz.hu-berlin.de
Humboldt-Universität, Vorsitzender des Personalrats Hochschulbereich der HU

(ehrenamtlicher Leiter der Referats Hochschule und Forschung der GEW BERLIN)

Personalräte der studentischen Beschäftigten:
Personalrat studentische Beschäftigte
Technische Universität Berlin

Straße des 17. Juni 135
10623 Berlin
Tel.: 030 / 314-21724
Fax: 030 / 314-21797
Email: tutpers@zrz.tu-berlin.de
http://www.tu-berlin.de/tutpers/
Raum HG 1501
Mo. - Fr.: 10-13 h
Personalrat studentische Beschäftigte
Humboldt-Universität zu Berlin

Bauhofstraße 9
10117 Berlin
Postfach: (Post: Unter den Linden 6, 10099 Berlin)
Tel.: 030 / 2093-2607
Fax: Mo./Mi.: 10-13 h
Email: prstudB@rz.hu-berlin.de
http://www2.rz.hu-berlin.de/studpr
Personalrat studentische Beschäftigte
Freie Universität Berlin

Rudeloffweg 27
14195 Berlin
Tel.: 030 / 838-54111
Fax: 030 / 838-54790
Email: prstudb@fu-berlin.de
täglich  10-13 h
Studentische Beschäftigte an den Berliner Hochschulen
An den Berliner Hochschulen arbeiten z.Z. etwa 5000 Tutorinnen und Tutoren sowie weitere studentische Beschäftigte, davon ca. 4.300 an den drei Universitäten. Sie unterstützen seit Jahren die wissenschaftlichen und künstlerischen Dienstkräfte in Forschung und Lehre und tragen durch ihre Unterrichts-, Beratungs- und Betreuungstätigkeit dazu bei, dass Lehre und Studium überhaupt noch funktionieren. In Berlin sind die Arbeitsverhältnisse der studentischen Beschäftigten an Hochschulen und wissenschaftlichen Einrichtungen durch einen Tarifvertrag geregelt, der erstmals 1979 zwischen den Gewerkschaften ÖTV und GEW und dem Arbeitgeberverband VAdÖD auf Druck der studentischen Beschäftigten abgeschlossen wurde.

Der Tarifvertrag für studentische Beschäftigte wurde 1979 erstmals möglich, nachdem in den späten 60er und frühen 70er Jahren das Tutorienmodell in Berlin – bundesweit vorbildlich – ausgebaut wurde. Zuerst waren Tutorinnen und Tutoren wesentlicher Bestandteil der Studienreform, später stützten sie den Ausbau der Berliner Universitäten und sorgten mit dafür, dass das Studieren auch an der so genannten Massenuniversität effektiv blieb. Heute haben sich unter den enormen Kürzungen und Veränderungen an den Hochschulen die Verhältnisse umgekehrt. Der Tarifvertrag sichert inzwischen die Fundamente des Berliner Tutorienmodells.

Der Vorteil des Tarifvertrages ist u.a., dass er gleiche und verlässliche Arbeitsbedingungen und –standards für die studentischen Beschäftigten an allen Berliner Hochschulen und wissenschaftlichen Einrichtungen garantiert. Damit bietet er die Rahmenbedingungen für eine hohe Qualität und Kontinuität der Arbeit studentischer Beschäftigter.

Ob es sich um Orientierungsveranstaltungen für Erstsemester, um Tutorien, Praktika, Übungen und Projekte für Studierende im Hauptstudium oder die selbstorganisierten Projektwerkstätten und Projekttutorien handelt: die von studentischen Beschäftigten durchgeführten Veranstaltungen werden von den Studierenden häufig als die Sinnvollsten und Effektivsten beschrieben. Von ihnen gehen darüber hinaus Impulse für eine Reform von Lehre und Studium aus. So genannte Schlüsselqualifikationen, wie Teamfähigkeit, selbstständiges und interdisziplinäres Denken und Handeln, soziale Kompetenz und Umgang mit Medien werden gerade in Tutorien erlernt und erprobt.

Im Zuge der eingeleiteten Studienreform und der Einführung neuer Studiengänge (BA / MA) wird der Bedarf an Beratung, Betreuung und Orientierung der Studierenden enorm zu-nehmen. Gerade Tutorien sind hier verstärkt gefragt. Ohne sie werden die Reformprozesse nicht gelingen.

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