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Das Referendariat in Teilzeit

Letzte Aktualisierung: 20.06.2017

Ansprechpartner/in bei Rückfragen: Matthias Jähne

Das Referendariat in Teilzeit

Die GEW BERLIN hat sich sehr dafür eingesetzt, dass das Referendariat auch in Teilzeit absolviert werden kann. Mit dem neuen Lehrkräftebildungsgesetz und der Verordnung Vorbereitungsdienst sind dafür endlich die rechtlichen Grundlagen geschaffen worden. Allerdings hat es der Senat bisher versäumt, auch das Landesbeamtengesetz entsprechend zu ändern. Daher ist es zurzeit nur möglich, das „Teilzeit-Referendariat“ im öffentlich-rechtlichen Ausbildungsverhältnis (volle Sozialversicherungspflicht) zu absolvieren, aber noch nicht im Beamtenverhälnis.

Für das „Teilzeit-Referendariat“ gelten folgende Regelungen:
Man muss sich von vornherein entscheiden, ob man das Referendariat in Teilzeit absolvieren möchte. Der Antrag auf Teilzeit muss bereits mit der Bewerbung gestellt werden, wobei dafür kein besonderer Grund erforderlich ist (anders beim Sonderurlaub ohne Bezüge).
Ein Wechsel in Teilzeit während des Referendariats ist nicht möglich.
Die Dauer des Referendariats wird dann von 18 auf 24 Monate ausgedehnt, allerdings mit entsprechend reduzierten Bezügen (75 %).
Die SeminarleiterInnen erstellen einen individuellen Ausbildungsplan. Am Ende muss sichergestellt sein, dass dieselben Ausbildungsteile absolviert wurden wie in 18 Monaten (aber auch nicht mehr!).

Die Höhe des Ausbildungsunterrichts beträgt 8 (anstelle von 10) Unterrichtsstunden, davon mindestens 3 (anstelle von 4) selbstständiger Unterricht.
Die Gesamtzahl der Unterrichtsbesuche („Lehrproben“) entspricht der in Vollzeit – ist also insgesamt nicht höher.