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Presseerklärungen der GEW BERLIN 2018

Entschieden gegen jede Form der Diskriminierung

Den rassistischen Vorfällen an der Johanna-Eck-Schule und den anhaltenden massiven Anfeindungen gegenüber der Antidiskriminierungsbeauftragten der Senatsbildungsverwaltung, Saraya Gomis, erteilt die GEW BERLIN eine klare Absage. „Die GEW BERLIN duldet keine Form der Diskriminierung. Wir möchten der Antidiskriminierungsbeauftragten Saraya Gomis daher ausdrücklich den Rücken stärken. Ihre Arbeit findet bei der GEW BERLIN, bei Betroffenen und Beratungsstellen große Anerkennung“, erklärten die Vorsitzenden der GEW BERLIN, Doreen Siebernik und Tom Erdmann.

Schüler*innen und Pädagog*innen erleben jeden Tag Diskriminierung. Das Mittragen von diskriminierendem Verhalten und auch das Leugnen von struktureller Diskriminierung verstärken das Problem. „Unsere Schulen müssen in die Lage versetzt werden, Fälle von Diskriminierung benennen und angemessen bearbeiten zu können. Dies erfordert auch in den Kollegien ein hohes Maß an Willen zur Reflektion und zur Veränderung. Helfen kann dabei die Einrichtung einer unabhängigen Beschwerdestelle, wie wir sie seit längerem fordern. Denn ein effektiver Diskriminierungsschutz an Berliner Schulen braucht Unabhängigkeit von dienstlichen Schutzverpflichtungen“, so die GEW-Vorsitzenden weiter.

Erdmann und Siebernik appellierten an alle Beteiligten, ihrer Verantwortung gerecht zu werden und zu einer Aufklärung und Befriedung des Konfliktes beizutragen. „Eine Konfliktlösung kann nur vor Ort und nicht in der Öffentlichkeit stattfinden.“ Auch deshalb wird sich die GEW BERLIN nicht im Detail zu den Vorfällen an der Johanna-Eck-Schule äußern.