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Presseerklärungen der GEW BERLIN 2018

CDU und AFD sprechen sich erneut gegen Vielfalt aus

Die CDU und AfD stellen erneut eine Handreichung zum professionellen Umgang mit Vielfalt in Kindertagesstätten in Frage und machen damit deutlich, wie notwendig die Broschüre „Ene, mene, muh - und raus bist du! Ungleichwertigkeit und frühkindliche Pädagogik“ ist.

Pädagogik der Vielfalt ist gelebte Praxis und die Grundlage aller Bildungsprogramme sowie pädagogischer Konzepte in Kindertageseinrichtungen. Dennoch sehen sich die Kolleg*innen immer öfter mit menschenverachtendem Verhalten und aggressiveren Auftreten mancher Eltern konfrontiert. Auch in diesen Situationen müssen die Erzieher*innen in den Kindertagesstätten gestärkt werden. Deshalb kommt diese Broschüre genau zum richtigen Zeitpunkt. Sie löst anhand von reellen Fallanalysen Probleme auf und gibt den Kolleg*innen Handlungsoptionen, um sich kritischen Situationen in den Kindertagesstätten professionell zu nähern.

„Wir dürfen nicht müde werden alles dafür zu unternehmen, dass Vielfalt in unserer Gesellschaft selbstverständlich bleibt. Wir müssen alle Menschen ermutigen, sich gegen rechtsextremes Gedankengut zu erheben und Haltung zu zeigen. Wer diese Broschüre in Frage stellt, offenbart seine demokratischen Defizite und noch mehr“ äußert sich Doreen Siebernik, Vorsitzende der GEW BERLIN.

Die Broschüre kann hier heruntergeladen werden: https://www.amadeu-antonio-stiftung.de/w/files/pdfs/kita_internet_2018.pdf

Schon im Frühjahr 2018 wollten CDU und AfD eine Broschüre zum Thema Vielfalt in Kindertagesstätten verhindern. Die GEW BERLIN beteiligte sich bereits hier öffentlich an der Diskussion: https://www.gew-berlin.de/20310_20646.php