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SenioRita - Kurzmeldungen

bbz 09 / 2019

Kurzmeldungen Seniorita

Die GEW-Hausmeisterin Julia ist in Rente gegangen
Julia Parraguez, die Hausmeisterin im GEW-Haus, war die Dienstälteste im GEW-Haus in der Ahornstraße. Nach der Flucht aus Chile fand sie mit ihrem Mann im August 1981 Arbeit und Wohnung in der Geschäftsstelle der GEW BERLIN. Die Kinder wuchsen hier auf. Die Kinder von Julia und der GEW-Rechtsanwältin Gabi Kutt (damals noch Stolte) gingen in denselben Kindergarten. Gabi und der GEW-Chor, verstärkt durch Agatha Spielvogel von den GEW-Stadtmusikanten, haben Julia zum Abschied das Lied »El pueblo unido jamás será vencido« (Das vereinte Volk wird nie besiegt) gesungen. Wir wünschen ihr einen zufriedenen Ruhestand!
Der GEW-Chor Berlin

Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag
Michael Cramer ist in diesem Jahr 70 Jahre alt geworden, aber Knut Bialecki, Knut Langenbach, Sybille Volkholz und Ulla Widmer-Rockstroh sind schon fünf Jahre weiter und beim 75sten angelangt. Klaus Schroeder fällt dagegen mit seinem 65.Geburtstag etwas zurück. Trotzdem herzlichen Glückwunsch an alle! Noch nicht gratulieren dürfen wir Erdmute Safranski und Detlef Mücke, da deren 75ster zwar auch in diesem Jahr liegt, aber erst gegen Ende. Allesamt haben mit ihren gewerkschaftlichen Aktivitäten die GEW BERLIN auf die eine oder andere Weise gut vorangebracht!

Chor und Stadtmusikanten haben das erste Mal zusammen geprobt
Zum jährlichen Seminar des GEW-Chores Ende April 2019 in der Musikakademie Rheinsberg sind auch die GEW-Stadtmusikanten dazu gestoßen. Chorleiter Gerd Schrecker hatte aus den von Wolf Bayer (verstorbener Leiter der Stadtmusikanten) hinterlassenen Stücken schon einige für gemeinsame Auftritte von Chor und Band ausgewählt, aber bislang hatte sich kein Termin für eine Probe gefunden. Jetzt hat es aber endlich geklappt und vier der Stadtmusikanten sind am zweiten Tag zum Chor-Seminar nach Rheinsberg gekommen und hatten mit uns große Freude am gemeinsamen Musizieren. Gerd gilt ein besonderer Dank, denn er hatte nun Chor und Instrumentalgruppe anzuleiten. Den Stadtmusikanten fehlt immer noch ein musikalisches Talent, das sie als Gruppe zusammenhält und die Stücke für neue Instrumente arrangiert. Liebe Senior*innen, hört euch doch mal um, ob unter den Kolleg*innen im Ruhestand nicht jemand dafür zu gewinnen ist. Kontakt: Agatha Spielvogel ( Tel. 792 05 17), Brigitte Dillinger (Tel. 017 55 27 56 12) oder Gisela Jansen (Tel. 833 81 26).

Senior*innenwohnheime in Berlin
Im Mai 2018 gab es in Berlin 33.192 Plätze in 289 vollstationären Pflegeeinrichtungen, die im Durchschnitt zu 89 Prozent ausgelastet waren. Der Landespflegeplan prognostiziert für Berlin für das Jahr 2030 einen Platzbedarf für rund 42.500 Personen. Gegenwärtig befinden sich 60 Prozent dieser Einrichtungen in privater Trägerschaft, 39 Prozent in gemeinnütziger Trägerschaft und 1 Prozent in öffentlicher Trägerschaft. Diese Angaben hat die Senatsgesundheitsverwaltung aufgrund einer Anfrage des Grünen-Abgeordneten Andreas Otto mitgeteilt. Dabei ging es um die Schließung von Seniorenhei-men im Bezirk Mitte. Laut Auskunft der Senatsgesundheitsverwaltung sollen dort vier Einrichtungen geschlossen werden. Es entstünden aber auch neue Einrichtungen. Außerdem fänden die Betroffenen bislang wegen der nicht vollständigen Auslastung der Einrichtungen Ersatzwohnplätze in Berlin in anderen Wohnformen.

Die Arbeit des Landesseniorenbeirats Berlin
Es gibt immer mehr ältere Berliner*innen: Lebten 2014 rund 162.000 80-Jährige in Berlin, wird diese Gruppe 2030 auf rund 263.000 Menschen angewachsen sein. Berlin muss in den kommenden Jahren seine Senior*innenfreundlichkeit beweisen. Dabei sind gerade in Berlin kulturelle Vielfalt in Bezug auf Lebensstile, Herkunft und geschlechtliche Orientierung zu berücksichtigen. Deswegen hat der Landesseniorenbeirat Berlin in seiner Sitzung am 18. Juli 2018 eine Fachsprecherin für die Belange Älterer mit Migrationserfahrungen berufen. Damit soll erreicht werden, dass Migration und kulturelle Vielfalt als Querschnittsthema in allen Arbeitsgruppen des Landesseniorenbeirat Berlin (LSBB) mitbedacht wird. Der LSBB berät auf der Grundlage des Berliner Seniorenmitwirkungsgesetzes das Abgeordnetenhaus und den Senat von Berlin in senior*innenpolitisch wichtigen Fragen. Kontakt und Info: www.landesseniorenbeirat-berlin.de

Mustertext Patient*innenverfügung überarbeitet
Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) hat seine kostenfrei erhältliche und überaus empfehlenswerte Broschüre »Patientenverfügung« sowie den darin enthaltenen Mustertext überarbeitet. Diese Änderungen betreffen zwar nur wenige Textpassagen und Erläuterungen, sie sind aber für die Wirksamkeit einer eigenen Patient*innenverfügung von Bedeutung. Die »Broschüre Patientenverfügung« ist beim Publikationsversand der Bundesregierung bestellbar: Postfach 48 10 09, 18132 Ros-tock, Telefon 030 18 272 2721, E-Mail: publikationen@bundesregierung.de. Die Broschüre ist aber auch abrufbar unter www.bmjv.de/DE/Service/Formulare/Formulare_node.html

Internet und Smartphone richtig nutzen
Über Urheber*innenrecht, Rechte beim Umgang mit Fotos und anderen Reproduktionen informiert umfangreich und aktuell das Portal irights.info
Die Bundeszentrale für politische Bildung bietet in ihrer Abteilung Gesellschaft/Bereich Digitalisierung eine Reihe von Artikeln zu Fragen, Themen und Tendenzen bei der Nutzung des Internets: www.bpb.de/gesellschaft/digitales
Insbesondere über das Thema Sicherheit in der digitalen Welt informiert das Portal www.klicksafe.de