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Elke Gabriel und Sabine Pregizer: »Die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie ist ständig bestrebt, die Lehrkräfte in ihrer Tätigkeit zu entlasten«

bbz 10 / 2019

Post von Bürgermeister Müller für die Frauenvertreterinnen von Tempelhof-Schöneberg und Charlottenburg-Wilmersdorf

Mit unseren offenen Briefen an Senatorin Sandra Scheeres jeweils zum 8. März 2018 und 2019 haben wir uns auch an den Regierenden Bürgermeister gewandt. Wir haben ihn darum gebeten, sich dafür einzusetzen, dass die zu hohe Arbeitsbelastung der an Schulen Beschäftigten, überwiegend Frauen, auf die Agenda der Senatsbildungsverwaltung kommt. Wir fordern einen konstruktiven Austausch unter anderem zu folgenden Themen: eine spürbare Reduzierung der Pflichtstunden, eine Erhöhung des Entlastungspools der einzelnen Schulen für Teilzeitbeschäftigte, eine Erhöhung des Stundenumfangs für mittelbare pädagogisch Arbeit für Erzieher*innen.

Im Mai erhielten wir eine sehr freundliche und umfangreiche Antwort von Herrn Müller. Sein Schreiben enthielt eine mehrseitige Stellungnahme der Senatsbildungsverwaltung. Die meisten unserer Fragen blieben unbeantwortet. Stattdessen stellt die Senatsbildungsverwaltung ihr konzeptloses Vorgehen in ein, aus unserer Sicht, allzu schönes Licht: »Die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie ist ständig bestrebt, die Lehrkräfte in ihrer Tätigkeit zu entlasten.«

Schreiben Sie uns! Sind Sie entlastet? Ist die Pflichtstundenzahl für Sie stimmig? Erhalten Sie als Teilzeitbeschäftigte angemessene Entlastungen? Decken die vier Stunden mittelbare pädagogische Arbeit Ihre Vor- und Nachbereitungszeit ab?

Erleben Sie die personelle und räumliche Ausstattung Ihrer Schule als angemessen?

Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldungen. Wir setzen uns für Ihre Interessen ein: elke.gabriel@senbjf.berlin.de und sabine.pregizer@senbjf.berlin.de