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GEW-Referendariatstag 2017

Donnerstag, 12. Oktober 2017 | 09:00 Uhr - 16:00 Uhr

GEW-Haus, Ahornstraße 5, 10787 Berlin

Mit Unterstützung der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie

Der GEW-Referendariatstag 2017

... bietet euch die Möglichkeit, abseits vom Alltag in Seminaren und Schulen gemeinsam über den Tellerrand zu schauen, Erfahrungen auszutauschen, Ideen zu entwickeln und Anregungen für die Ausbildung und den Beruf mitzunehmen.

Um eigene Freiräume und die Gestaltung der Ausbildung geht es u.a. in den Arbeitsgruppen zum Selbstmanagement, zum Auftritt als Pädagog*in, zum Referendariat mit Kind und zum Quereinstieg.
Darüber hinaus greifen wir aktuelle Probleme des Schulalltags auf: Umgang mit Unterrichtsstörungen, Kommunikation mit Eltern, Islam und Schule sowie Sexualpädagogik.

Kolleg*innen des Personalrats der Lehramtsanwärter*innen und Vertreter*innen der Senatsverwaltung stehen euch für persönliche Gespräche und Beratungen zur Verfügung.

Nach den heißen Diskussionen könnt ihr euch bei einem Glas Sekt oder Selters abkühlen und so den Tag ausklingen lassen.

Wir hoffen, euer Interesse geweckt zu haben und freuen uns auf eure Teilnahme.

Eure GEW BERLIN

Die Senatsbildungsverwaltung hat für alle Teilnehmer*innen Dienstbefreiung von ihrer Ausbildungsverpflichtung in den Seminaren gewährt. Eine Freistellung vom selbstständigen Unterricht erfolgt durch die Schulleiter*innen, sofern die Vertretung sichergestellt ist. Bitte sprecht mit euren Schulleiter*innen.

  • Kosten: für GEW-Mitglieder keine; für Nichtmitglieder 20 € Teilnahmebeitrag – zu bezahlen am 12.10. vor Ort (Wer spätestens am 12.10. GEW-Mitglied wird, muss keinen Beitrag entrichten.
  • Anmeldungen bitte bis spätestens 29. September!
    Ihr erhaltet eine schriftliche Anmeldebestätigung (Anmeldungseingang entscheidet).
    Bei Rückfragen: GEW BERLIN, Tel. (030) 219993-0 oder an info@gew-berlin.de
  • Kinderbetreuung: Für die Teilnehmer*innen bezuschusst die GEW BERLIN Kinderbetreuungskosten für Kinder bis zu 14 Jahren mit 10 Euro die Stunde. Kinderbetreuungskosten werden nicht erstattet an Erziehungsberechtigte, Familienangehörige und Lebenspartner*innen -> Antragsformular hier: https://www.gew-berlin.de/14559.php

Programm

ab 9:00 Uhr: Einlass

9:30 Uhr: Begrüßung durch Alexander Reich
(Leiter des Vorstandsbereichs Hochschulen und Lehrer*innenbildung der GEW BERLIN)
sowie Yamina Ifli und Jörg Textor
(Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie)

10:00 bis 11:00 Uhr: Individuelle Sprechstunde der Senatsverwaltung (parallel zu den Arbeitsgruppen bei persönlichem Beratungsbedarf)

10:00 bis 12:00 Uhr: parallele Arbeitsgruppen

  • AG 1: Umgang mit Unterrichtsstörungen
    mit Christine Sauerbaum-Thieme (Seminarleiterin a.D.) und Roland Willareth (Fachseminarleiter a.D.)
    Was sind Unterrichtsstörungen? Wie kann man präventiv vorbeugen und wie ihnen begegnen? In diesem Workshop soll es darum gehen, Möglichkeiten der Prävention und Intervention kennenzulernen und im Rollenspiel anzuwenden. Das Aufstellen von demokratisch zustande kommenden Regeln, Interventionen durch die Unterrichtenden bis hin zu Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen, aber auch kollegiale Fallberatung sind Möglichkeiten in diesem Kontext. Es soll auch deutlich werden, dass durch präventive Strategien ein positives Klassenklima entstehen kann, das unabdingbare Voraussetzung für gelingende Lernprozesse ist. Eine Abgrenzung gegenüber Gewalt und Mobbing wird vorgenommen.
    - Anmeldungen für die AG 1 sind leider nicht mehr möglich! -
  • AG 2: Kommunikation mit Eltern erfolgreich gestalten
    mit Eva Schmoll (ehemalige Schulleiterin)
    Es gibt viele Möglichkeiten, um mit Eltern gut im Gespräch zu sein. Manche Kritik hat mit uns wenig zu tun, andere ist berechtigt.
    Das Vertrauen von Eltern zu gewinnen, mit herausfordernden Verhaltensweisen professionell umzugehen, ist möglich, wenn wir – unvoreingenommen – Schritte auf Eltern zugehen.
    Im Seminar werden zahlreiche Möglichkeiten aus der Praxis vorgestellt, die helfen, gemeinsam eine vertrauensvolle Erwachsenenebene zu entwickeln.
  • AG 3: Mit Kind im Referendariat – wie geht das?
    mit Sigrun Döring (Gesamtfrauenvertreterin), Barbara Dobschall (Frauenvertreterin Mitte)
    Die Anforderungen des Referendariats sind ohnehin schon hoch. Wer Kinder hat, muss seine kostbare Zeit noch besser einteilen. Gute Unterstützungssysteme sind notwendig. Diese Arbeitsgruppe soll euch darin bestärken, dass das Referendariat auch mit und sogar wegen der Kinder gut bewältigt werden kann. Wir berichten über das Landesgleichstellungsgesetz und die Frauenförderpläne in den Regionen, die zahlreiche rechtliche Hinweise zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf geben. Tauscht eure Erfahrungen aus, vernetzt euch und stellt viele Fragen.
  • AG 4: Sexualpädagogik – eine Einführung
    mit Stefan Müller und Thomas Wilke (Sexualpädagogen)
    Wenn Jugendliche in die Pubertät kommen, ist für sie nichts mehr wie bisher. Dem bis dahin unbefangenen Entdecken der Welt weicht die irritierende Entdeckung des eigenen Körpers, eigener Gefühle und der eigenen Sexualität sowie das Interesse am anderen oder eigenen Geschlecht. Lehrkräfte stehen diesem Phänomen häufig misstrauisch bis hilflos gegenüber, denn ein "ordentlicher" Unterricht, wie er mit Kindern in den ersten Schuljahren machbar war, scheint in der Form nicht mehr möglich zu sein. Zu viele „schulferne“ Gedanken scheinen die Jugendlichen abzulenken. Wir wollen in unserem Workshop Methoden vorstellen, die es Lehrkräften ermöglichen, Jugendliche im Umgang mit ihren Fragen und Gefühlen zu unterstützen. Je nach Interessen der Teilnehmenden können wir den Schwerpunkt des Workshops auf die Arbeit mit „jungen“ oder (fast schon) „erwachsenen“ Jugendlichen legen.

12:00 bis 13:00 Uhr: Mittagspause

13:00 bis 15:00 Uhr: parallele Arbeitsgruppen

  • AG 5: Selbst- und Zeitmanagement
    mit Thorsten Pfeiffer (Systemischer Coach, Schulentwicklungsberater, Lehrer)
    Selbst- und Zeitmanagement hat gerade im Referendariat, aber auch später als Lehrer*in, einen hohen Stellenwert. In diesem kleinen Workshop werden Sie Möglichkeiten und Entscheidungshilfen kennenlernen, die Ihre schulische Arbeit erleichtern und gleichzeitig ihre eigene Ressource schonen. Für das eigene „Feintuning“ bekommen Sie am Schluss noch eine erweiterte Auswahl an Methoden, die Sie im laufenden Betrieb individuell testen und anpassen können.
  • AG 6: Mein Auftritt als Pädagogin und Pädagoge - Präsenztraining
    Mit Maryam El-Ghussein (Regisseurin, Schauspielerin, Theaterpädagogin; TheaterProjektAgentur Berlin)
    Körpersprache, Haltungen und Ausdruck stehen immer in Wechselwirkung mit unserer Umwelt. Der Umgang mit Kindern und Jugendlichen wird maßgeblich durch den Auftritt der Pädagog*innen bestimmt. Welche Möglichkeiten des Ausdrucks haben wir, um uns zu vertreten und um „richtig“ wahrgenommen zu werden? Die eigene Wirkung bewusst zu verändern und einzusetzen ist Ziel des Seminars. Mit theaterpädagogischen Ansätzen werden Präsenz, Artikulation, Körpersprache - der ganzheitliche Auftritt der Pädagog*innen gestärkt. Systematisch werden so Methoden erlernt, die den Umgang mit Kindern und Jugendlichen erleichtern und ein Lernen und Arbeiten auf Augenhöhe zum Ziel haben. Durch schauspielerische Techniken wird spielerisch die eigene Präsenz gestärkt sowie Körpersprache, Wahrnehmung und Selbsteinschätzung trainiert.
  • AG 7: Islam und Schule
    mit Sanem Kleff (Leiterin Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage)
    Nicht zuletzt durch den andauernden Zuzug von Geflüchteten ist eine immer größere Anzahl von Schüler*innen aber auch Lehrer*innen an Berliner Schulen Muslim*innen. Im Rahmen der Angebote der Weltanschauungs- und Glaubensgemeinschaften wird auch islamischer Religionsunterricht erteilt. Trotz des Grundsatzes der Religionsfreiheit in unserer Gesellschaft, ist eine deutliche Unsicherheit im Umgang mit dieser Religion zu spüren. Das Szenario der vollkommenen Islamisierung des Abendlandes wird fantasiert. Die politischen Debatten über die Bedeutung des Islam für das Einwanderungsland Deutschland und die Auseinandersetzungen mit der politischen Ideologie des Islamismus macht nicht halt an den Schultoren. Im Schulalltag stellt sich die Frage: Wo sind die berechtigten religiösen Bedürfnisse und an welchem Punkt beginnt die politische Agitation islamistischer Organisationen? In der AG wird die Frage behandelt, wie angehende Lehrer*innen sowohl präventiv dem Salafismus als auch den diskriminierenden Ressentiments gegen Muslim*innen begegnen können.
  • AG 8: Quer, querer, Quereinstieg
    mit Laura Pinnig (Personalratsvorsitzende in Mitte)
    Austausch über Erfahrungen, Probleme und Änderungsbedarf im berufsbegleitenden Studium und Referendariat

anschließend: Smalltalk bei Sekt und Selters


Plakat zum Referendariatstag 2017
( pdf | 3442,85 KB)

Anmeldung zum Referendariatstag 2017

Ich melde mich verbindlich zum Referendariatstag 2017 an: 

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Bitte jeweils eine Arbeitsgruppe am Vor- und am Nachmittag auswählen.

Arbeitsgruppen am Vormittag *

 

 

 

Arbeitsgruppen am Nachmittag *