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Befristete Verträge in der Wissenschaft

Neuer GEW-Ratgeber "Befristete Arbeitsverträge in der Wissenschaft"

Letzte Aktualisierung: 29.04.2016

Ansprechpartner/in bei Rückfragen: Matthias Jähne (Tel. 030-219993-59; wissenschaft@gew-berlin.de)

Am 17. März 2016 sind die Änderungen im Wissenschaftszeitvertragsgesetz (WissZeitVG) in Kraft getreten. Die GEW hat einen neuen Ratgeber "Befristete Verträge in der Wissenschaft" veröffentlicht, der die Neuregelungen vorstellt, in den Gesamtkontext des WissZeitVG einordnet und mit praktischen Tipps und Beispielen ergänzt.

Das neue Befristungsrecht für die Wissenschaft ist ein Etappensieg für die GEW. Mit ihrer Kampagne für den Traumjob Wissenschaft, die 2010 mit dem Templiner Manifest begann und im Herbst 2015 mit einer bundesweiten Aktionswoche ihren vorläufigen Höhepunkt erreichte, hat die Bildungsgewerkschaft das Befristungsunwesen an Hochschulen und Forschungseinrichtungen auf die politische Agenda gesetzt – in der Bundesregierung und im Bundestag, im Bundesrat und in den Ländern, in den Hochschulen und Forschungseinrichtungen.

Im Januar 2016 stimmte der Bundesrat der vom Bundestag verabschiedeten Novellierung des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes (WissZeitVG) zu. Die GEW hätte sich eine weitergehende und konsequentere Reform des WissZeitVG gewünscht, aber die Novelle hat viele unserer Vorschläge aufgenommen. Die Rahmenbedingungen für unseren Kampf um faire Beschäftigungsbedingungen in Hochschule und Forschung haben sich verbessert.

Doch das ist kein Grund, uns jetzt zurückzulehnen. Eine wirkliche Verbesserung der Beschäftigungsbedingungen von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, eine echte Reform von Karrierewegen und Personalstruktur in Hochschule und Forschung wird es nur geben, wenn das Gesetz konsequent umgesetzt und von weiteren Maßnahmen begleitet wird. Wir machen uns für Kodizes für gute Arbeit an Hochschulen und Forschungseinrichtungen nach dem Vorbild des von der GEW vorgelegten Herrschinger Kodex stark, wir brauchen ein Förderprogramm für verlässliche Karrierewege in der Wissenschaft und eine bessere Grundfinanzierung – es wird höchste Zeit, dass Bund und Länder das bereits Ende 2014 gelockerte Kooperationsverbot im Grundgesetz nutzen, um gemeinsam Verantwortung für die Hochschulen wahrzunehmen.

Wir laden alle Kolleginnen und Kollegen ein, sich aktiv in diese Auseinandersetzungen einzubringen – gemeinsam mit der GEW.

Vor Ort in den Hochschulen und Forschungseinrichtungen geht es nun um die Umsetzung des neuen WissZeitVG. Mit dem vorliegenden Ratgeber wollen wir den Beschäftigten sowie ihren Interessenvertretungen eine Orientierungshilfe zur Umsetzung des neuen Wissenschaftszeitvertragsgesetzes an die Hand geben. Dabei finden sich neben Erläuterungen zum Gesetzestext auch Tipps und konkrete Beispiele.


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