Mitgliederbereich

Passworthilfe

Lehrbeauftragte

Letzte Aktualisierung: 30.10.2019

Koordinatorin der AG Lehrbeauftragte der GEW BERLIN

Martina Regulin
Kontakt: wissenschaft@gew-berlin.de

Nächstes Treffen der AG Lehrbeauftragte:
NN

im GEW-Haus Berlin in der Ahornstr. 5, 10787 Berlin

 

11.000 Unterschriften für den Paradigmenwechsel

 

Lehrbeauftragte übergeben Unterschriften an Staatssekretär Krach
Quelle: Gabriele Senf

Letzte Aktualisierung: 03.02.2017

Über 11.000 Menschen haben den Berliner Senat in einer Petition aufgefordert, den Lehrbeauftragten an Berliner Hochschulen eine gerechte Bezahlung und berufliche Perspektiven zu bieten. „Der im rot-rot-grünen Koalitionsvertrag angekündigte Paradigmenwechsel in der Personalpolitik an Berliner Hochschulen hat den Lehrbeauftragten Hoffnung gemacht. Mit der Petition wollen sie den Senat nun an sein Versprechen erinnern“, erklärte Tom Erdmann, Vorsitzender der GEW BERLIN, bei der Übergabe der Unterschriften an den Staatssekretär für Wissenschaft, Steffen Krach.

Die Initiator*innen der Petition nutzten die Übergabe am 31. Januar, um den Staatssekretär auf die Forderungen der Berliner Lehrbeauftragten hinzuweisen.

  • Erstens sollen reguläre Lehrveranstaltungen durch hauptberufliche Lehrkräfte abgedeckt werden;
  • zweitens sollen die Honorare der Lehrbeauftragten in Anlehnung an die tarifliche Bezahlung vergleichbarer hauptberuflicher Beschäftigter erhöht werden;
  • drittens sollen die Hochschulen die Lehrbeauftragten bei ihrer beruflichen Entwicklung fördern;
  • und viertens soll der Senat entsprechende Kontrollinstrumente entwickeln.

Die Neuverhandlung der Hochschulverträge bietet nach Ansicht der Initiator*innen die Möglichkeit, die prekäre Situation der Lehrbeauftragten zu verbessern. „In den Hochschulverträgen müssen zweckgebundene Mittel für eine spürbare Verbesserung der Lage der Lehrbeauftragten zur Verfügung gestellt werden. Es müssen Stellen für die Daueraufgaben geschaffen werden, die derzeit über Lehraufträge abgedeckt werden“, forderte Erdmann.

„Die große Zustimmung zu unserer Petition zeigt uns, dass sich das Bewusstsein in der Öffentlichkeit in den letzten Jahren gewandelt hat“, sagte Linda Guzzetti, eine der Initiator*innen der Petition. „Die Menschen, auch wenn sie selbst keine Lehrbeauftragten sind, akzeptieren nicht mehr, dass die Hochschulen die Lehraufträge missbrauchen, um Lehre billig anzubieten. Schließlich haben der Berliner Senat und die Hochschulen als öffentliche Arbeitgeber eine Vorbildfunktion.“

Flyer Petition Lehrbeauftragte
( pdf | 291,54 KB)

 

Aktionstag der Lehrbeauftragten am 6. November 2014

Bei einer zentralen Aktion vor der Senatswissenschaftsverwaltung in Berlin protestierten am 6.11. ca. 60 Lehrbeauftragte und weitere Hochschulangehörige gegen unsichere Jobs und niedrige Honorare. Mit einem „Beschwerde-Chor“ nach der Musik von „Freude schöner Götterfunken“ (L. v. Beethoven) sowie einer Pantomime „Lehrbeauftragte stehen auf“ haben sie auf die sozial, rechtlich und finanziell prekäre Lage vieler der bundesweit über 85.000 Lehrbeauftragter aufmerksam gemacht.

Infos zum Herunterladen

Online-Lehre ist Mehr wert!

Die AG Lehrbeauftragte der GEW BERLIN hat im November 2011 eine Tagung zu den Aspekten der Online-Lehre und deren Auswirkungen auf die Lehrbeauftragten durchgeführt. Hier ist das daraus entstandene Diskussionspapier abrufbar. 

Änderungen Berliner Hochschulgesetz zu Lehrbeauftragten

Zu den im Juni 2011 in Kraft getretenen Änderungen des Berliner Hochschulgesetzes (BerlHG) für Lehrbeauftragte hat die GEW BERLIN einen Flyer erstellt, der unten als pdf abrufbar ist.