GEW - Berlin
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Einkommens- und Arbeitsbedingungen angestellter Lehrer/innen

04.06.2009

Landesdelegiertenversammlung vom 03.06.2009

Letzte Aktualisierung: 05.06.2009

Die GEW BERLIN stellt fest:

  1. Die Entscheidung des Berliner Senats, Lehrkräfte nicht mehr zu verbeamten, führt zu einer Ungleichbehandlung zwischen Lehrkräften mit vergleichbaren Berufsabschlüssen.
  2. Die Einführung des TV-L hat dazu beigetragen, dass diese Ungleichbehandlung verschärft wird.
  3. Der Versuch des Berliner Senats mit einer widerrufbaren, befristeten Gewährung von Zulagen nachzubessern ist eine Vorgehen nach Gutsherrenart und wird die aufgetretenen Probleme nicht lösen.

Die GEW BERLIN fordert den Berliner Senat auf, den Weg der einseitigen Verfügungen zu verlassen und tarifliche Regelungen mit folgenden Kernpunkten zu vereinbaren:

  1. Loslösung von beamtenrechtlichen Regelungen
  2. Einkommenserhöhung auf das Niveau der anderen Bundesländer
  3. Einführung einer Stufe 6 für alle Entgeltgruppen
  4. Tarifierung der Arbeitszeit
  5. Verbesserung der Gesundheits- und Altersvorsorge
  6. Chancengleichheit für angestellte Lehrkräfte (Auslandsschuldienst , Funktionsstellen,...)
  7. Einführung eines Kinderzuschlags
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