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Keine Einschränkung der Studienförderung der Hans-Böckler-Stiftung

15.06.2016

Letzte Aktualisierung: 20.06.2016

Die GEW BERLIN lehnt die geplanten massiven Kürzungen bei der Studienförderung der Hans-Böckler-Stiftung (HBS) ab und fordert den Vorstand der HBS auf, gemeinsam mit dem Bundeskollektiv der Stipendiat*innen der HBS nach Alternativen zu den Einschnitten zu suchen.

Die GEW BERLIN wendet sich insbesondere gegen alle Einschnitte, die die Förderung der Stipendiat*innen im Bereich der Seminarangebote für Schlüsselqualifikationen, die Übernahme der Kosten für Seminare (einschließlich der Reisekosten) und die Betreuung der Stipendiat*innen durch die HBS betreffen.

Diese Kürzungen würden insbesondere zu Lasten der Stipendiat*innen gehen, die aus sozial schlechter gestellten und nichtakademischen Familien kommen. Das widerspricht zutiefst dem Leitbild der Hans-Böckler-Stiftung, nach dem die Zugänge zu Bildung und gesellschaftlicher Teilhabe nicht von sozialer Herkunft abhängig sein dürfen.

Die GEW BERLIN fordert den GEW-Hauptvorstand auf, zusammen mit den anderen DGB-Gewerkschaften darauf zu drängen, dass die für den 24. Juni 2016 geplante Beschlussfassung im Vorstand der HBS ausgesetzt wird.

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