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Verdrängung studentischer Beschäftigungsverhältnisse

30.11.2006

Landesdelegiertenversammlung vom 29./30.11.2006

Letzte Aktualisierung: 29.11.2006


Verdrängung studentischer Beschäftigungsverhältnisse

Seit einiger Zeit gibt es an der HU und der FU Bestrebungen von Seiten der Hochschulleitungen, reguläre Stellen von studentischen Beschäftigten und TutorInnen durch unbezahlte PraktikantInnen zu ersetzen.

Des Weiteren wird versucht, die studentisch organisierten und das Lehrangebot ergänzenden Projekttutorien weiter abzubauen. Die FU hat diese Art von Tutorien bereits abgeschafft. An HU und TU werden sie weiterhin erfolgreich durchgeführt. Allerdings gibt es abermals Einsparungspläne, vorrangig an der HU.

  1. Die GEW Berlin lehnt die Verdrängung studentischer Beschäftigungsverhältnisse sowie von Tutorien durch die Schaffung von unbezahlten Praktika an den Berliner Hochschulen ab.
  2. Die GEW BERLIN fordert den Erhalt und den Ausbau des erfolgreichen Berliner TutorInnenmodells auf der Grundlage des Tarifvertrags für studentische Beschäftigte (TV Stud II) zur Sicherung der Qualität der Lehre sowie des Lehrangebots im Studium.
  3. Die GEW BERLIN spricht sich für den Erhalt sowie den Ausbau von Projekttutorien bzw. die Wiedereinführung an der FU aus.
  4. Die Landesdelegiertenversammlung beauftragt den Geschäftsführenden Landesvorstand mit der Erarbeitung einer Gegenstrategie bis zur nächsten Landesdelegiertenversammlung im Frühjahr 2007.