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GewerkschaftDie bbz geht neue Wege

Die bbz erscheint künftig eigenständig, separat von der E&W, und das nur noch alle zwei Monate.

24.03.2021 - von Markus Hanisch

Wir, die Redaktion, stecken viel Arbeit in unsere bbz. Nicht immer wissen wir, was von dieser – teils ehrenamtlichen – Arbeit bei euch ankommt und wie zufrieden ihr mit dem Ergebnis seid. Darum haben wir im letzten Herbst etwas gemacht, das wir bereits länger vorhatten: wir haben euch im großen Stil nach eurer Meinung gefragt. Insgesamt drei Mal haben wir euch angeschrieben (bitte entschuldigt!), wenn wir eine Email-Adresse von euch hatten. Und das hat sich gelohnt. 4.653 von euch haben unseren Fragebogen ausgefüllt, das sind 18 Prozent der Angeschriebenen. Vielen Dank dafür!

Wichtige Informationsquelle

Dank eurer regen Teilnahme wissen wir jetzt deutlich mehr darüber, was euch gefällt und was euch fehlt. Die für uns wesentlichsten Ergebnisse will ich versuchen, hier zusammenzufassen: Über die Hälfte von euch, 55 Prozent, empfinden die bbz als wichtige Informationsquelle für bildungs- und gewerkschaftspolitische Themen. Zwei Drittel lesen (fast) jede Ausgabe. Beides hat uns sehr gefreut!

Uns hat aber auch interessiert, warum ein Drittel der Mitglieder selten bis nie die bbz in die Hand nimmt. Denn natürlich ist es unser Ziel, jedes Mitglied zu erreichen. 54 Prozent der Nicht-Lesenden gaben an, unsere Berliner bbz als Beilage in der bundesweit erscheinenden E&W nicht wahrzunehmen. Das war der mit Abstand am häufigsten genannte Grund. Fehlende Relevanz nannten hingegen nur 16 Prozent. Dieses hohe Maß an »Unsichtbarkeit« der bbz bestätigte die von uns schon lange gehegten Vermutungen, in der E&W unterzugehen. Und es ermutigte uns, einen neuen Weg einzuschlagen.

Ab der nächsten Ausgabe wird die bbz nicht mehr der E&W beiliegen, sondern eigenständig erscheinen. Wir erhoffen uns davon vor allem noch mehr Sichtbarkeit und mehr Flexibilität bei der Gestaltung des Hefts, wie beispielsweise bei Umfang, Papier, Format oder Erscheinungszeitraum. Gleichzeitig haben wir uns entschlossen, die bbz nur noch alle zwei Monate erscheinen zu lassen, anstatt wie bisher zehnmal im Jahr. Dies gibt uns mehr Zeit für jede einzelne Ausgabe und reduziert die Kosten für den Versand.

35 Prozent der befragten Mitglieder geben an, dass ihnen die bbz zu häufig erscheint. Andererseits sind 59 Prozent zufrieden mit den aktuellen zehn Ausgaben im Jahr. Wir werden uns Mühe geben, neue Wege zu gehen, um auch zwischen den einzelnen bbz-Ausgaben mit euch zu kommunizieren, um die zwei Monate nicht zu lang werden zu lassen. Über unsere Webseite und unsere Social-Media- Kanäle natürlich, aber auch andere neue Formate sind denkbar. Überraschend viele Mitglieder (59 Prozent) messen dem Medium Newsletter eine hohe Bedeutung bei. Erstaunliche 68 Prozent wünschen sich ergänzende Hinweise unter den Artikeln, wie zum Beispiel Links ins Netz, um dort weiterzulesen. An beidem werden wir arbeiten, damit die bbz, wenn sie nur noch sechsmal im Jahr erscheint, nicht an Relevanz und Aktualität verliert.

Die bbz soll digitaler werden

Wir wollen die bbz mit diesen Veränderungen auch einen Schritt voran ins digitale Zeitalter bringen. Dass wir hier Nachholbedarf haben, darin bestätigt uns die Umfrage ebenfalls. Die Angebote auf unserer Webseite sind vielen unbekannt. Nur 24 Prozent wissen, dass die bbz-Artikel auch online erscheinen und nur 6 Prozent lesen sie hin und wieder auch dort. Dabei wünscht sich fast die Hälfte der Mitglieder, die bbz in Zukunft in erster Linie digital zu lesen – ein Widerspruch, an dem wir arbeiten werden.

Bei der Informationsflut da draußen ist uns klar, dass niemand alles lesen kann. Umso wichtiger ist es uns, mit unseren Informationen einen echten Mehrwert für möglichst alle GEW-Mitglieder zu schaffen. Wenn ihr weitere Ideen habt, wie uns das gelingen kann, dann meldet euch gern unter bbz(at)gew-berlin(dot)de