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bbz 12 / 2019Helfende Hände Unterstützungssysteme in der Schule

Die Arbeit in der Schule ist nie leicht, erst recht nicht in einer Stadt wie Berlin.

05.12.2019 - Ralf Schiweck und Manuel Honisch

Die Arbeit in der Schule ist nie leicht, erst recht nicht in einer Stadt wie Berlin. Die Kinder bringen die Probleme aus der Stadtgesellschaft, aus ihrem Kiez und ihrer Familie mit in die Schule. Die Päda­gog*innen fühlen sich mit der Vielzahl an Herausforderungen oft alleine gelassen. Dabei gibt es durchaus eine Vielzahl an Unterstützungssystemen, an helfenden Händen in der Stadt. Manche Schulen haben ein beispielgebendes Unterstützungsnetzwerk aufgebaut, intern und in der Vernetzung mit externen Stellen. Fachdienste und Einrichtungen der Jugendhilfe ergänzen die Ressourcen, die das System Schule selbst vorhält.

Auf der anderen Seite sind viele Angebote zu wenig bekannt oder aus verschiedensten Gründen nicht wirklich passgenau. Wir versuchen in dieser Ausgabe der bbz einige positive Beispiele aufzuzeigen, manchmal auch mit lokalen Einschränkungen, aber nicht ohne unsere Hoffnung, Anregungen gegeben zu ­haben. Natürlich ist dies nur ein kleiner Ausschnitt ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Vielleicht ist auch vieles längst bekannt. Aber manchmal hilft doch ein kleiner Blick über den Zaun.

So lassen wir im Wesentlichen Praktiker*innen zu Wort kommen, die aus ihrer persönlichen Erfahrung einschätzen können, was läuft und was eher nicht. Natürlich haben wir die Vertreter*innen aus der Praxis auch gebeten, kritische Aspekte ihrer Arbeit aufzuzeigen. Wir wissen, dass unsere Leser*innen selbst eine große Portion Erfahrungen beisteuern können, bestärkend oder kritisierend. Über Zuschriften und Meinungsäußerungen freuen wir uns sehr.

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