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Corona-PandemieNeue Regelungen zu Referendariat und Prüfungen

Die Senatsbildungsverwaltung hat jetzt neue Vorgaben an die Seminarleitungen herausgegeben, wie das Referendariat nach den Osterferien weiterlaufen könnte. Dazu gehören auch Änderungen bei den Staatsprüfungen.

03.04.2020 - Matthias Jähne

Zuvor hatte sich die Kultusministerkonferenz (KMK) auf die Anerkennung alternativer Prüfungsformen geeinigt. Nach dem KMK-Beschluss stehen andere Prüfungsformate beziehungsweise Prüfungsersatzleistungen (anstelle der klassischen unterrichtspraktischen Prüfung) für den Prüfungsdurchgang in diesem Schuljahr der gegenseitigen Anerkennung der Abschlüsse zwischen den Ländern nicht entgegen. „Darüber hinaus haben die Länder die Möglichkeit, für das Ergebnis der Staatsprüfung Vorleistungen aus dem Vorbereitungsdienst stärker als bisher zu berücksichtigen“, heißt es in der Pressemitteilung.

Die neuen Vorgaben der Senatsverwaltung sind hier abrufbar. Die GEW und der Personalrat der Lehramtsanwärter*innen werden darauf achten, dass eure Interessen bei der Umsetzung der Vorgaben beachtet werden und dass es möglichst zu keinen Nachteilen kommt Zahlreiche Vorschläge des Personalrats und der GEW BERLIN wurden bei den neuen Vorgaben bereits berücksichtigt.

Einstellungen nach Referendariatsende Sommer 2020: Wie bereits informiert, werden die Einstellungsverfahren nicht wie gewohnt ablaufen. Die für Ende April geplanten „Castings“ werden in der bisherigen Form nicht stattfinden. Wer noch keine Schule für die Einstellung zum Sommer hat, sollte mit in Frage kommenden Schulen Kontakt aufzunehmen – kurze E-Mail reicht da zunächst aus. Das gilt natürlich nicht für die Kolleg*innen im berufsbegleitenden Referendariat.

Die Senatsbildungsverwaltung hatte die Seminarleiter*innen und Fachseminar*leiterinnen in einem ersten Schreiben am 13. März über Maßnahmen für den Berliner Vorbereitungsdienst bis zu den Osterferien informiert. Die Stellungnahme des Personalrats der Lehramtsanwärter*innen (PR-LAA) enthält u. a. Vorschläge, um die Belastung und die Nachteile für alle im Referendariat möglichst zu verringern.

 

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