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Nr. 49 / 2011Nikolausstiefel verteilen der Bildungspolitik Tritte - Adventskalender vor der Senatsbildungsverwaltung eröffnet

06.12.2011

Heute wird der Adventskalender der GEW BERLIN vor der Senatsbildungsverwaltung von den KollegInnen der Berliner Schule mit sechs Kalenderblättern eröffnet, täglich soll ein Kalenderblatt dazu kommen.

Die Botschaften sind an die neue Bildungssenatorin Sandra Scheeres adressiert und O-Töne von den KollegInnen aus verschiedenen Berliner Schulen.

Im Zentrum stehen Forderungen nach einer verlässlichen Ausstattung in den Schulen im Bereich von Lehrkräften und ErzieherInnen, das Thema Gesundheit und die Rahmenbedingungen am Arbeitsplatz und der Beschäftigten.

Da bekommt das Berliner Rathaus einen Tritt vom Nikolausstiefel mit dem Kommentar: „Schnauze voll“ und einem Wunschzettel dazu, auf dem unter anderem steht: „ kleinere Klassen – bessere Personalausstattung – zuverlässige Vertretungsreserve – weniger Bürokratie – Arbeitsplatz mit eigenem Schreibtisch – Ruheräume ...“

Davor hängt der „Berliner Käse – oder die löchrige Personalausstattung an den Berliner Schulen – 100 Prozent reichen uns nicht!“ und das Plakat mit den weglaufenden JunglehrerInnen: „ Wir sind dann mal weg! U 40 – Hamburg – Brandenburg – NRW“ übrig bleibt der auf den Rollator gestützte alternde Kollege oder das Plakat: „ Arbeitsentlastung jetzt – Altersermäßigung – Verringerung der Pflichtstundenzahl“ und noch ein Kick mit dem Nikolausstiefel unter dem Titel: „ Uns reicht's – Arbeitsüberlastung – marode Schulgebäude – fehlendes Personal – ungleiche Bezahlung – zu wenig Geld“ und dann noch „ Ein Tisch für mich – Verbesserung der Arbeitsplatzsituation“.

Die Beschäftigten artikulieren Forderungen und Wünsche und tun das nicht zum ersten Mal. Sie wollen gehört und ernst genommen werden und sind sich bewusst, all das sind zwar große Herausforderungen für die neue politische Spitze des Hauses – aus Perspektive der KollegInnen aber ein Muss