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Nr. 61 / 2012GEW begrüßt Bekenntnis zu Brennpunktschulen

19.12.2012

Berliner Schulen in schwieriger Lage sollen nach Plänen der Berliner SPD zusätzliche Mittel erhalten. Der Fraktionsvorsitzende der SPD im Abgeordnetenhaus Raed Saleh und der Neuköllner Bezirksbürgermeister Heinz Buschkowsky sprachen von einem zweistelligen Millionenbetrag pro Jahr für ungefähr 150 Schulen in Berlin.

Sigrid Baumgardt, Vorsitzende der GEW BERLIN: „Wir begrüßen, dass der Senat endlich die schwierige Lage von Brennpunktschulen anerkennt und ihnen finanziell unter die Arme greifen will. Die Mittel müssen für zusätzliches Personal zur Entlastung der Pädagoginnen und Pädagogen vor Ort eingesetzt werden. Es darf keine Ausweitung prekärer Beschäftigung geben. Es soll nicht in technische Ausstattung oder Renovierungsarbeiten gesteckt werden. Das Verfahren, nach dem ausgewählt wird, welche Schulen zusätzliche Mittel bekommen, muss transparent und nachvollziehbar sein. Auch in den Schulen selbst muss demokratisch entschieden werden, wofür die Mittel ausgegeben werden.  Wichtig ist, dass es wirklich zusätzliches Geld gibt und diese Mittel nicht an anderer Stelle im Bildungshaushalt fehlen. Die Schulen müssen sich auf die zusätzlichen Mittel verlassen können. Sie sollen nicht jedes Jahr bangen, ob und wie viel Geld sie bekommen werden.“