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Nr. 43 / 2011GEW BERLIN: Nein zu Gewalt an Frauen

24.11.2011

Anlässlich des internationalen UN-Gedenktages „Nein zu Gewalt an Frauen“ am 25. November setzt die GEW BERLIN ein klares Zeichen gegen Gewalt an Frauen. So beteiligen wir uns sich auch dieses Jahr wieder an der Fahnenaktion „frei leben – ohne Gewalt“ der Frauenrechtsorganisation terres des femmes.

Gewalt an Frauen hat viele Gesichter und macht auch vor Grenzen keinen Halt. Laut der UNO wird jede dritte Frau einmal in ihrem Leben geschlagen, vergewaltigt oder anderweitig missbraucht.

Solange es noch Diskriminierung und sexualisierte Gewalt gibt, ist Gleichstellung und Chancengerechtigkeit für Frauen und Männer noch nicht erreicht. Die GEW BERLIN setzt sich jeden Tag dafür ein, dass wir durch gute Bildung dem Ziel einer diskriminierungsfreien Welt einen Schritt näher kommen. Doch auch die Politik ist in der Bringschuld. Die bloße Anerkennung der Frauenkonvention Committee on the elimination of discrimination against women (CEDAW) bringt noch keine Veränderung – vielmehr braucht es eine klaren Gleichstellungspolitik in allen Politikfeldern mit dem Ziel, allen Menschen ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen.

Doreen Siebernik, Vorsitzende der GEW BERLIN: „Wir positionieren uns eindeutig gegen jede Form von Gewalt und Diskriminierung. Wir sind eine Gewerkschaft, in der drei viertel unserer Mitglieder Frauen sind. Nein zu Gewalt an Frauen heißt für uns auch Nein zu jeglicher Gewalt an unseren Mitgliedern im beruflichen und privaten Umfeld. Die Lehrerin, die verbaler sexueller Diskriminierung ausgesetzt ist, die wissenschaftliche Mitarbeiterin, die vergewaltigt wurde, die Sozialpädagogin, die gemobbt wird, die Erzieherin, die häusliche Gewalt erfährt – all diese Frauen brauchen unsere spezielle Unterstützung.“

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