GEW - Berlin
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Nr. 20 / 2012Kein Maulkorb für junge KollegInnen

25.05.2012

Die GEW BERLIN stellt sich hinter die SchreiberInnen der „ Heißen Kiste“, die mit Ihren Veröffentlichungen im Internet Missstände aufzeigen und damit in der Senatsverwaltung für Unruhe sorgen.

Sigrid Baumgardt, Vorsitzende der GEW Berlin: „Statistik und Realität klaffen weit auseinander in der Wahrnehmung der Kolleginnen und Kollegen, der Eltern und auch der Schüler/-innen. Seit Jahren berichten die verschiedenen Seiten dem Senat über Probleme und Unterbesetzung an Schulen, doch wirksam reagiert wurde und wird in Einzelfällen häufig erst dann, wenn Brandbriefe als letzte Lösung in die Öffentlichkeit geraten. Wir denken, die Verwaltung sollte froh sein, dass es die Plattform „Heiße Kiste“ gibt und so die Missstände dargestellt werden. Sie liefern letztlich gute Argumente für Forderungen nach einer besseren Ausstattung für die Schulen. Dass Kolleginnen und Kollegen ihre Wahrnehmung der Situation per Internet anonym veröffentlichen, zeigt nur, dass sie keinen anderen wirkungsvollen Weg sehen. Das ist bedauerlich, denn zu einer demokratischen Gesellschaft gehören Transparenz und freie Meinungsäußerung.“

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