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Nr. 15 / 2012Rettet das Grips-Theater!

16.04.2012

Das emanzipatorische Kinder-und Jugendtheater ist mit dem Namen GRIPS verbunden. Seit Jahren fordert dessen Leiter Volker Ludwig eine vernünftige finanzielle Unterstützung für das Theater. Jetzt steht das GRIPS vor der Pleite, weil ihm 150.000 Euro fehlen, unter anderem wegen der Mietsteigerungen bei der Spielstätte. Die GEW BERLIN fordert den Regierenden Bürgermeister Klaus Wowreit auf, dafür zu sorgen, dass das verdienstvolle und dem Ruf der Stadt förderliche Theater weiter existieren kann. Dies auch angesichts der Tatsache, dass ein Kinder- und Jugendtheater kaum seine Eintrittspreise erhöhen kann, wenn es breite Schichten der Kinder und Jugendlichen erreichen will.

Die GEW-Vorsitzende Sigrid Baumgardt: „Der Senat sollte sich darauf besinnen, dass das GRIPS-Theater eine Bildungseinrichtung ist und das nicht nur in kultureller Hinsicht. Die Stücke des Grips Theaters und die theaterpädagogische Arbeit sind nah bei den Jugendlichen und an den politisch aktuellen Themen. Wenn selbst ein anerkanntes Theater wie das GRIPS keine ausreichenden Mittel erhält, dann fehlt dieses Bewustsein und Wissen wohl in der Politik. Mal davon abgesehen, dass das ewige Betteln müssen unwürdig ist angesichts des international anerkannten Rangs des GRIPS.“

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