GEW - Berlin
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Nr. 02 / 2013Sehr hohe Streikbereitschaft der angestellten Lehrkräfte am 16. und 17. Januar 2013

16.01.2013

Zur Vorbereitung der Warnstreiks hat die GEW BERLIN am Abend des 15. Januar 2013 eine Streikversammlung durchgeführt. In der Zwischenzeit haben Lehrkräfte von mehr als einhundert Schulen beschlossen, sich am Warnstreik zu beteiligen. Sie protestieren gegen die Entscheidung des Senats, Lehrkräfte grundsätzlich im Arbeitnehmerstatus zu beschäftigen, dieser aber nicht bereit ist, die wesentlichen Arbeitsbedingungen in einem Tarifvertrag mit der GEW BERLIN zu vereinbaren.

Sie fordern:

  • tarifliche Eingruppierungsregelungen,
  • gleiches Einkommen von angestellten und verbeamteten Lehrkräften,
  • Arbeitsentlastungen für junge und für ältere Lehrkräfte.

Folgende Aussagen angestellter Lehrkräfte sollen ein Bild davon zeigen, wie sie die Senatspolitik sehen.

  • Fabian Hanisch, Friedrich Ebert Gymnasium Wilmersdorf: "Ich streike für einen wichtigen Job und ich möchte eine angemessene und abgesicherte Bezahlung“
  • Doveta Bouwt, Ulrike Borggold, Beatrice Guse, Robinson Grundschule Lichtenberg: „Erst locken – dann abzocken. Wir sind gegen leere Versprechungen.“
  • Andreas Ritter, Lessing Gymnasium -  Mitte: „Ich streike für die Angleichung der Nettogehälter von angestellten und verbeamteten Lehrkräften. Wenn die Rücknahme der Arbeitszeitkonten kommt, dann muss die Arbeitszeiterhöhung auch zurück genommen werden.“

Der Warnstreik findet heute in den Bezirken Mitte, Steglitz-Zehlendorf, Tempelhof-Schöneberg, Neukölln, Reinickendorf und im Bereich der berufsbildenen Schulen statt.

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