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Nr. 13 / 2013Tarifrunde 2013: GEW und ver.di erwarten tausende Streikende auf dem Alexanderplatz

05.03.2013

Bereits am 18. Februar 2013 haben sich ca. 5.000 LehrerInnen und ErzieherInnen aus über 400 Berliner Schulen an einem ganztägigen Warnstreik beteiligt. Vor der dritten und entscheidenden Verhandlungsrunde ab diesem Donnerstag, 7. März, haben beide Gewerkschaften ihre Mitglieder noch einmal für Mittwoch, 6. März, zum Arbeitskampf aufgerufen.

Doreen Siebernik, Vorsitzende der GEW BERLIN: „Die Arbeitgeber haben nach wie vor kein An-gebot auf den Tisch gelegt. Wir erhöhen nun gemeinsam mit ver.di den Druck für unsere Forderungen nach 6,5 Prozent mehr Lohn, einer Eingruppierungsregelung für die 200.000 angestellten Lehrkräfte in Deutschland  und wir sagen deutlich: Hände weg vom Urlaub! Für jede Beschäftigtengruppe wird die Eingruppierung  tariflich geregelt – nur bei  Lehrkräften nicht. Diesen vorsintflutlichen Zustand gilt es zu beenden. Angestellte Lehrkräfte sind keine Beamten light – sie haben das Recht auf eigene tarifliche Regelungen.“

Die Streikenden treffen sich um 10.00 Uhr an der Geschäftsstelle der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (S-Bahnhof Friedrichstraße), um anschließend gemeinsam zum Alexanderplatz  zu demonstrieren. Dort findet um 11.00 Uhr die Kundgebung statt.

Auch am Donnerstag, 7. März 2013, wird an einigen Schulen ganztägig gestreikt. Die Streikenden fahren gemeinsam zum Tagungsort der Tarifverhandlungen nach Potsdam, um dort erneut die aufgestellten Forderungen zu unterstützen und um die Verhandlungspartner zu begrüßen.

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