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Schule in Pandemiezeiten

Schule in Corona-Zeiten ist mit einer Vielzahl von Herausforderungen konfrontiert. Bei der Umsetzung des Gesundheitsschutzes hapert es an vielen Ecken. Das bildungspolitisch wichtige Aufrechterhalten des Schulbetriebs darf nicht zum Risiko für die Pädagog*innen werden.

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Foto: imago images

Als GEW setzen wir uns für den Gesundheitsschutz der Beschäftigten in allen Schulbereichen ein. Wir haben uns bereits im Frühjahr mit ausführlichen Positionen in die Debatte eingebracht. Nach den Sommerfieren haben wir gemeinsam mit Vertreter*innen der Eltern, Schüler*innen, Schulleitungen ein Bündnis für einen Corona-Bildungspakt beschlossen. In diesem Rahmen haben wir konkrete Forderungen für den Berliner Nachtragshaushalt für 2021 aufgestellt.

Es muss alles erdenklich Mögliche für die Gesundhaltung der Pädagog*innen getan werden. Nur so kann gewährleistet werden, dass der Schulbetrieb – in welcher Form auch immer – aufrechterhalten werden kann und das Recht auf Bildung der Berliner Schüler*innen gewährleistet werden kann.  Als oberster Dienstherrin obliegt der Senatsverwaltung die Fürsorgepflicht für die Berliner Pädagog*innen.

Neben diesem Aspekt sind uns die Transparenz und die Nachvollziehbarkeit von schulpolitischen Entscheidungen wichtig. Das ist die Grundlage für die Akzeptanz getroffener Maßnahmen und ihrer konkreten Umsetzung. Die intransparente Einordnung der Schulen entsprechend des Corona-Stufenplans etwa und die noch immer unklaren Abläufe bei Infektionsfällen sind problematisch und erzeugen Unsicherheit in den Schulen.

Beim Lockdown sind viele Problemlagen noch deutlicher als zuvor zutage getreten. Ein Thema ist die IT-Ausstattung und die damit verbundenen Fragen. Nur mit einer geeigneten digitalen Infrastruktur und arbeitsrechtlichen Regelungen zu Ihrer Nutzung lässt sich eine Kombination von analogen und digitalen Bildungsinhalten erzielen. Die Beschäftigtenvertretungen sind hier einzubeziehen.

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