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Nr. 41 / 2011GEW BERLIN begrüßt den bundesweiten Bildungsstreik

16.11.2011

Die GEW BERLIN freut sich an den nun schon seit Jahren unübersehbaren Signalen junger Menschen, die für bessere Bildung in Deutschland und damit für ihre Zukunft protestieren. Die GEW BERLIN unterstützt den Protest und solidarisiert sich mit den Teilnehmer/innen der Demonstration am 17. November 2011. Darüber hinaus fordert sie die Lehrkräfte auf, streikbereite Schülerinnen und Schüler im Sinne ihres demokratischen Engagement zu unterstützen und Reglementierungsversuchen entgegen zu treten.

Sigrid Baumgardt, Vorsitzende der GEW BERLIN: „Die Welt gerät in Bewegung, das zeigt auch die Occupy Bewegung. Die Bildungsproteste sind genau richtig platziert, denn eine bessere Chance für Bildung gibt es nur, wenn diese Forderung eingebettet ist in einen gesamtgesellschaftlichen Protest. Das ist jetzt der Fall. Deswegen beteiligen sich gerade viele junge Menschen und finden Gehör. In allen Bildungsbereichen sind Verbesserungen dringend nötig. Das Recht auf Zugang zu kostenfreier Bildung für alle muss das Ziel sein. Das beginnt in der Kita, geht bis zum Master und darüber hinaus zu lebenslangem Lernen. Alle brauchen ihre selbstbestimmte Chance auf ihren individuellen Weg. Die Einhaltung der Forderungen des Bildungsgipfels von 2008 nach 10 Prozent vom Bruttoinlandsprodukt wären schon nahezu eine Garantie, dass das Ziel zu erreichen wäre. Derzeit leistet sich Deutschland eindeutig zu wenig Bildung.“

Zu der Demonstration am 17. November 2011 ruft ein breites Bündnis aus Schülerinnen und Schülern, Studierenden, Jugendverbänden, Lehrer/innen, Gewerkschaften, Auszubildenden, Erwerbslosen und Eltern auf. Treffpunkt ist um 12 Uhr am Roten Rathaus. Gefordert wird mehr Geld für die Bildung, eine zureichende Anzahl an Studien- und Ausbildungsplätzen, volles Streikrecht und eine verbesserte Ausstattung an den Schulen.

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