GEW - Berlin
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AG Friedenserziehung und Friedenspolitik

Einige unserer Themen der letzten Zeit: Afghanistan, Iran, Militärdrehkreuz Halle/Leipzig, Ausländerfeindlichkeit, Rassismus und Neonazismus, Israel/Palästina, Bundeswehr an Schulen, Atomkraft und Atomwaffen, Scientologie an Schulen.

Letzte Aktualisierung: 20.07.2021

18.8.2021, 17-19 Uhr

Verfolgt und doch ungebrochen und kämpferisch:

Gespräch mit Moreblessing Nyambara, Lehrerin und Gewerkschafterssekretärin in Simbabwe über die Lage der Menschen im Land und den Kampf der Gewerkschaften gegen Unterdrückung und Armut, für Bildung und politische Teilhabe

Ort: GEW-Haus


15.9.2021, 17-19

Filmabend mit Diskussion

"Der Balkon" ist ein beeindruckender Film über die Verbrechen der deutschen Wehrmacht im 2. Weltkrieg in Griechenland.

Der Regisseur Chrysanthos Konstantinidis bleibt nicht bei der Vergangenheit stehen, sondern fragt auch nach der Verantwortung für die Gegenwart.

Für die Bildungsarbeit hat er eine 43minütige Kurzfassung geschaffen, die an Schulen gezeigt werden kann. Für die anschließende Diskussion ist Rotraut Bieg-Brentzel eingeladen, die in dem Verein "Respekt für Griechenland e.V." dieses Projekt betreut.

Ort: GEW-Haus, Raum 501/502 (voraussichtlich, ggf. Verlegung wegen Pandemievorschriften)


20.10.2021, 17-19 Uhr

"Der Aufstand der Kinder 2021"

Vortrag und Diskussion mit Prof. Joachim Wernicke Ab 2018, bis zum Corona Lockdown, gingen Kinder und Jugendliche freitags in den Schulstreik. Zuerst ging es um die Klimaerwärmung. Das Artensterben und die Gefahr durch die Atomrüstung kamen hinzu.

Prof. Wernicke, Physiker, hat in seiner gleichnamigen Broschüre einige grundlegende Gedanken zu den Kernursachen für die Naturzerstörung, die wirtschaftlichen und sozialen Ungerechtigkeiten, die Atomgefahr und die Kriege dargelegt.

Ort: GEW-Haus, Raum 501/502 (voraussichtlich, ggf. Verlegung wegen Pandemievorschriften)

Das Projekt Friedensbildung, Bundeswehr und Schule hat zum Ziel, die Friedensbildung in Schulen zu stärken sowie den kritischen Umgang mit den Verträgen zwischen Bundeswehr und Landesregierungen (inzwischen sind es bundesweit acht Bundesländer) zu fördern. Die Vorhaben bestehen in der Vernetzung bestehender Initiativen und Verbände, die das Anliegen teilen, der Schaffung eines ReferentInnen-Pools sowie der Bekanntmachung vorhandener und er Produktion neuer Unterrichtsmaterialien.
Träger des bundesweiten Projekts sind die EAK (Evangelische Arbeitsgemeinschaft zur Betreuung der Kriegsdienstverweigerer) und die AGDF (Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden e.V.). Zu den Verbänden im Beirat gehören neben der GEW: Pax Christi, der Evangelische Entwicklungsdienst (EED), der EKD Ratsbeauftragte für Friedensarbeit und Bremische Kirche sowie die Deutsche Friedensgesellschaft-Vereinigte Kriegsdienstgegner (DFG-VK). Dem sog. "Fachrat" des Projekts gehören außerdem weitere Friedensinitiativen, wie etwa die "Stiftung Friedensbewegung" an.

http://www.friedensbildung-schule.de/

Musterantrag an die Schulkonferenz: Keine Bundeswehr an unserer Schule (pdf | 191,95 KB)

Letzte Aktualisierung: 14.06.2017

An verschiedenen Berliner Hochschulen haben sich Initiativen zur Aufstellung von Zivilklauseln gebildet, u.a. an der Technischen Universität und der Freien Universität. Ihr Ziel ist es, dass sich die Hochschulen und ihre Angehörigen verpflichten, ausschließlich für friedliche, nichtmilitärische Zwecke und Zielsetzungen zu lehren und zu forschen.

Die Abteilung Wissenschaft der GEW BERLIN begrüßt und unterstützt die Initiativen für eine Zivilklausel. Zivilklauseln sind seit Jahren an verschiedenen deutschen Hochschulen etabliert und werden an zahlreichen anderen Hochschulen von Studierenden und WissenschaftlerInnen eingefordert. Ihre gemeinsame Grundlage ist, dass die Freiheit von Lehre und Forschung nicht beliebig ist. Sie muss vielmehr von dem umfassenden Friedensauftrag des Grundgesetzes ausgehen, welcher militärisch orientierter Lehre und Forschung an zivilen Hochschulen klare Schranken setzt. Damit werden letztlich Lehren aus zwei von deutschem Boden ausgegangenen verheerenden Weltkriegen gezogen, aber auch Lehren aus der zu Unabhängigkeit, Transparenz und Orientierung auf die sozialen und zivilen Interessen der Bevölkerung verpflichtenden Geschichte deutscher Hochschulen und ihren Verstrickungen. Zu den durch die Vergangenheit aufgegebenen Verpflichtungen von Schulen und Hochschulen gehört nicht zuletzt die verbindliche Orientierung der Bildung auf eine friedliche internationale Entwicklung (siehe UN-Sozialpakt).

Die Bundesorganisation der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) gehört zu den Unterzeichnern der „Gemeinsamen Erklärung“.

Wir verweisen hierzu auf die WebDoku der Initiative gegen Militärforschung an Universitäten, die von Dr.-Ing. Dietrich Schulze erstellt und betreut wird sowie einen Reader von ihm zum Podium am 04.02.2013 an der TU Berlin über das Thema “Zivilklausel in Zeiten der Militarisierung von Hochschulen und Gesellschaft“ mit Rita Süssmuth, Anja Schillhaneck, Wolfgang Mix, Armin Olunczek und Dietrich Schulze.

Diese Gedanken und Prinzipien sind Ausgangspunkt und Basis der Gemeinsamen Erklärung ''Hochschule für den Frieden – ja zur Zivilklausel“

WebDoku der Initiative (pdf)

Reader zum Podium (pdf | 2715,42 KB)

Zivilklausel-Bewegung: Neun bedeutsame Tagungen 2011-2015 (Doku-Zusammenstellung von Dietrich Schulze)

Materialsammlung zum bundesweiten Zivilklausel-Arbeitstreffen am 25./26. Februar 2017 an der Hochschule Bremen

"Kooperationen Hochschule/Bundeswehr FINITO!"_von Dietrich Schulze, Neue Rheinische Zeitung (Online) vom 07.06.2017

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