Zum Inhalt springen

Nr. 29/2023

Der Kindernotdienst ruft um Hilfe und erntet Spott

Die GEW BERLIN unterstützt die spontane Mahnwache vor dem Kindernotdienst und erwartet, dass nun ernsthafte Gespräche zwischen den Fachkräften und den politischen Verantwortlichen rund um den Kinderschutz in dieser Stadt geführt werden. „Die Zustände in der Kinder- und Jugendhilfe sind in dieser Stadt seit Jahren desaströs. Wir weisen immer wieder darauf hin und setzen uns für die Kolleg*innen in der Jugendhilfe ein“, erklärte Fabian Schmidt, Leiter des Vorstandsbereiches Kinder- Jugendhilfe und Sozialarbeit der GEW BERLIN. „Immer wieder kommt es auf Grund der schlechten Ausstattung zu Situationen, unter denen Kinder, Jugendliche und deren Familien massiv leiden. Viele Fachkräfte können wegen der Überlastung nur noch zugucken. Alleine die Verantwortlichen ducken sich weg und tragen mit ihrer Politik zur Aushöhlung des Kinder- und Jugendhilfe Gesetzes und des Kindeswohl bei.

Als Reaktion auf ihren Brandbrief wurde den Kolleg*innen des Kindernotdienstes nun seitens der Politik sachlich falsche Darstellung unterstellt. „Diese zynische Bewertung eines Brandbriefes von Fachkräften, die nur das Kindeswohl im Blick haben, ist ignorant und eine Geringschätzung der dort arbeitenden Kolleg*innen sondergleichen“, kritisierte Schmidt.

Kontakt
Markus Hanisch
Geschäftsführer und Pressesprecher