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Nr. 03 / 2014Warnstreik bei aktion weitblick

29.01.2014

Heute sind die Beschäftigten von aktion weitblick dem Aufruf zum Warnstreik der GEW BERLIN gefolgt. Zwischen 10:00 Uhr und 14:00 Uhr waren 50 der etwa 150 Kolleginnen und Kollegen im Ausstand.

Mit dem Warnstreik soll die Geschäftsführung zu Tarifverhandlungen mit der GEW BERLIN gedrängt werden. Dabei will die Bildungsgewerkschaft die Eingruppierung sowie die Einkommens- und Arbeitsbedingungen der Beschäftigten von aktion weitblick verbessern. Sie sind seit vielen Jahren von den Gehaltsentwicklungen im Land Berlin abgekoppelt und die bisherigen Gespräche mit der Geschäftsführung verliefen weitgehend erfolglos.

Aufgrund der Verweigerungshaltung der Geschäftsführung, mit der GEW BERLIN Tarifverhandlungen aufzunehmen, haben die GEW-Mitglieder bei aktion weitblick der GEW BERLIN den Warnstreik empfohlen. Die Gewerkschaft ist der Empfehlung gefolgt.

Angesichts des seit Jahren sinkenden Reallohneinkommens der Kolleg/-innen und der fehlenden Bereitschaft der Arbeitgeberseite, im Interesse der Beschäftigten tätig zu werden, sieht die GEW BERLIN keine andere Möglichkeit, als mit einem Warnstreik der Forderung nach Aufnahme von Tarifverhandlungen Nachdruck zu verleihen.

Doreen Siebernik, Vorsitzende der GEW BERLIN: „Soziale Arbeit basiert in vielen Fällen auf prekären Beschäftigungsverhältnissen mit all ihren Folgen. Viele freie Träger werden nicht müde, soziale Gerechtigkeit für ihr Klientel zu fordern. In ihren Betrieben werden die Beschäftigten allerdings oft zu Konditionen beschäftigt, die weit unter dem Niveau des öffentlichen Dienstes liegen. Frau Bäumker, kommen Sie als Geschäftsführerin von aktion weitblick an den Verhandlungstisch und sorgen Sie dafür, dass für die Kolleginnen und Kollegen von aktion weitblick damit Schluss ist!“

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