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Schule

Fünfter Warnstreik für einen Tarifvertrag Gesundheitsschutz

GEW BERLIN erhöht den Druck für das Tarifprojekt für kleinere Klassen.

Foto: Christian von Polentz

Mit zwei weiteren Warnstreiks hat die GEW BERLIN im September und Oktober den Druck für den Abschluss eines Tarifvertrages zum Gesundheitsschutz erhöht. Mit dem Tarifvertrag will die GEW das Verhältnis von Schüler*innen zu Lehrkräften und damit die Klassengröße an allgemein- und berufsbildenden Schulen verbindlich regeln. An beiden Tagen legten jeweils 3.500 Lehrkräfte ihre Arbeit nieder und zogen vor das Rote Rathaus. Ein starkes Zeichen! »Mit einem Tarifvertrag will die GEW die Weichen stellen für verbindliche Verbesserungen, für konkrete Schritte zu kleineren Klassen. Der politische Wille ist da, dieses Ziel hatten Grüne und Linke in ihre Wahlprogramme geschrieben. Dass der Senat es bisher nicht aus eigener Kraft geschafft hat, ausreichend Lehrkräfte auszubilden, ist kein Argument gegen das Tarifprojekt, sondern dafür!«, sagte die Leiterin des Vorstandsbereichs Beamten-, Angestellten- und Tarifpolitik, Anne Albers. Inzwischen hat sich auch der Landeselternausschuss den Forderungen der GEW angeschlossen. Jetzt ist es an der Zeit, endlich konkrete Schritte zu vereinbaren, damit die Verkleinerung der Klassen in den nächsten Jahren verlässlich gelingen kann.             

Weitere Informationen zum Tarifprojekt und zu möglichen weiteren Warnstreiks bekommt ihr auf www.gew-berlin.de/tvgesundheitsschutz

Kontakt
Markus Hanisch
Geschäftsführer und Pressesprecher