GEW - Berlin
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Willkommen bei der Fachgruppe Erwachsenenbildung

Wir vertreten die Interessen von Erwachsenenbildner*innen, die in der allgemeinen, politischen und beruflichen Bildung tätig sind. Wir engagieren uns für ein Erwachsenenbildungsgesetz in Berlin, das »gute Arbeit« stärkt und im Kontext der Nationalen Weiterbildungsstrategie weiterentwickelt. Themen sind die Erhöhung
der Mindestlöhne und -Honorare bei freien und privaten Trägern, die vom Senat im Koalitionsvertrag zugesagten 20 Prozent fest angestellten Weiterbildungslehrkräfte an Volkshochschulen und ein sozialer Tarif- oder Rahmenvertrag für freie Honorarlehrkräfte. Wir freuen uns über neue Mitstreitende!

Aktuelles

KURZMELDUNGEN

Digitale Kompetenzen ausbauen und nutzen

Der Deutsche Volkshochschulverband e.V. weist zu recht auf seiner Corona-Webseite noch auf die digitalen neuen Wege hin, die jetzt auch alternativ genutzt werden könnten. Der etwas unpräzise Text des Berliner Finanzsenators zu den VHS-Honoraren deutet an, dass nachweisbare digitale Elemente im Unterricht zumindest die Chance erhöhen, für einen geplanten Kurs das Honorar vollständig gezahlt zu bekommen. Eine allgemeine Einführung in die Nutzung der bundesweiten VHS-Cloud, die allerdings seit 1.1.20 einen kleinen verbrauchsabhängigen Beitrag kostet, findet man unter https://www.vhs.cloud/. Dort gibt es auch spezielle Webinare für VHS-Kursleitende. Einige Berliner VHSn, allen voran VHS Steglitz-Zehlendorf, sind bei der Weiterentwicklung der vhs-cloud sehr engagiert.

Auch das österreichische Institut für Erwachsenenbildung machen wieder ein kostenloses Angebot: Es gibt es dieses Jahr wieder ein Erwachsenenbildungs-Mooc aus Österreich mit dem Schwerpunkt Ausbau der digitalen Kompetenz, das bereits seit 4.3. läuft, aber noch Interessierte aufnehmen will und kann. https://erwachsenenbildung.at/ebmooc/

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Senatsempfang 100 Jahre Volkshochschulen vom 10.1.2020

Wir stellen euch die Keynote von Prof. Dr. Bernd Käpplinger (mit freundlicher Genehmigung des Autors) vom Fachtag und Festempfang „100 Jahre Berliner Volkshochschulen“ mit dem Titel: „Wie weit trägt das Jobeljahr? Wie weit trägt Geschichte?“ zum Download zur Verfügung.

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24.01. 2020 | Nationale Weiterbildungsstrategie im GEW-Landesvorstand

Auf Initiative der FG Erwachsenenbildung hielt Ansgar Klinger (GEW Hauptvorstand) im Berliner Landesvorstand der GEW einen informativen Vortrag zur Nationalen Weiterbildungsstrategie aus gewerkschaftlicher Sicht. Die GEW hatte sich bereits in ihrer letzten Herbstakademie 2019 in Frankfurt a./M. intensiv mit dem Thema befasst.
http://denk-doch-mal.de/wp/dokumentation-dgb-bundesvorstand-nationale-weiterbildungsstrategie-gesamteinschaetzung-zentrale-ergebnisse-und-ausblick-auf-den-umsetzungsprozess/

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Mindestlohn 2020 in der Erwachsenenbildung

Der Mindestlohn in Gruppe II beträgt dieses Jahr 16,38 Euro (2019: 16 Euro) pro Zeitstunde, der Antrag auf „Verallgemeinerung“ über SGB II/III-Kurse hinaus läuft beim BMAS. Bis dahin gilt: Wer weniger als 16 Euro Stundenlohn verdient, sollte Kontakt mit den Anwältinnen in unserer Berliner GEW-Landesrechtsschutzstelle (030-219993-50) aufnehmen.

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06.03.2020 | Flugblatt zu 100 Jahre Volkshochschulen

Unser Flugblatt zur Verbreitung an den bezirklichen VHSn/ an die Weiterbildungspolitiker*innen in den bezirklichen Bezirksverordnetenversammlungen und im Berliner Abgeordnetenhaus zum 10.01.2020 ist in unserer Fachgruppe aktualisiert worden.

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Zweiter Bildungsweg für Erwachsene - Delegierte/r gesucht

Gesucht wird ein/e Berliner Vertreter*in für unsere AG Zweiter Bildungsweg des Bundesfachgruppenausschusses Erwachsenenbildung der GEW für 2-3 Treffen pro Jahr, um Erfahrungen einzubringen und auszutauschen. Bitte meldet Euch bei: erwachsenenbildung(at)gew-berlin(dot)de

 

 

Unsere Mitglieder arbeiten in:

  • Volkshochschulen
  • Sprachschulen
  • kirchlichen, gewerkschaftlichen oder politischen Weiterbildungseinrichtungen
  • in Weiterbildungsberatungs- oder Grundbildungszentren
  • Einrichtungen zum Nachholen von Schulabschlüssen
  • betrieblichen und überbetrieblichen Fort- und Weiterbildungseinrichtungen
  • in Fortbildungswerken von Verbänden, Kammern, Stiftungen und Bildungswerken
  • bei privaten Trägern mit SGB II/III oder Reha-Maßnahmen
  • sowie sonstigen kulturellen Einrichtungen und in den Medien 

Schwerpunkte unseres politischen Engagements

  • Wir engagieren uns für ein Weiterbildungsgesetz in Berlin, das die Erwachsenenbildung (inkl. der Weiterbildungsberatung für Erwachsene) als gleichberechtigte vierte Säule des Bildungswesens anerkennt, fördert und ausbaut
  • Wir stärken durch GEW-Vertrauensleute die kommunale und die freie Erwachsenenbildung in Volkshochschulen und bei Freien Trägern sowie in Firmen die Sichtbarkeit unserer Bildungsgewerkschaft als Tarifpartner
  • Wir unterstützen die Schaffung von Betriebsgruppen und die Gründung von Betriebs- bzw.  Personalräten (schon ab 5 Mitarbeiter*innen möglich)
  • Wir engagieren uns für demokratische Mitbestimmung und Mitwirkung in gewählten bezirklichen und Gesamt-Berliner Vertretungen der Kursleiter*innen und der Lernenden in einem künftigen Berliner Weiterbildungsgesetz
  • Wir engagieren uns dafür, dass bei der Vergabe von öffentlichen Geldern für Bildungsaufgaben nur Bildungs anbieter berücksichtigt werden, die ausschließlich sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse anbieten, deren Bezahlungsniveau den im öffentlichen Dienst geltenden Tarifverträgen entspricht. Die Einhaltung der verhandelten Mindestlöhne und Mindesthonorare soll von den Auftraggebern besser kontrolliert werden
  • Wir fordern eine langfristige Investitionsplanung für professionell ausgestattete Erwachsenenbildungszentren

Lebenslanges Lernen ist unser Thema

Lebenslanges Lernen, das ist in ganz Europa und auf internationaler Ebene immer noch ein gängiges Schlagwort in Sonntagsreden, bleibt aber auf professionelle Unterstützung und eine starke institutionelle Verankerung angewiesen. Dies steht jedoch immer mehr im Widerspruch zur tatsächlichen institutionellen und materiellen Anerkennung der sogenannten vierten Säule "Weiterbildung" des Bildungswesens. Anstelle professioneller Entwicklungsplanung für eine nachhaltige Infrastruktur und gute Arbeit tritt alle Jahre wieder folgenlose befristete Projektförderung mit prekärer Beschäftigung.

Die Stärkung „guter Arbeit“ ist unser Ziel

Wir fordern, dass die allgemeine, politische und berufliche Erwachsenenbildung als Bürger*innenrecht und Pflichtaufgabe endlich anerkannt und in öffentlicher Verantwortung wahrgenommen und ausgebaut wird. Professionalität und Qualität in der Weiterbildung werden zwar zunehmend gefordert, aber nur selten durch angemessene Tarifverträge, Mindestlöhne und Honorarordnungen anerkannt und unterstützt.