GEW - Berlin
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Willkommen bei der Fachgruppe Erwachsenenbildung

Wir vertreten die Interessen von Erwachsenenbildner*innen, die in der allgemeinen, politischen und beruflichen Bildung tätig sind. Wir engagieren uns für ein Erwachsenenbildungsgesetz in Berlin, das »gute Arbeit« stärkt und im Kontext der Nationalen Weiterbildungsstrategie weiterentwickelt. Themen sind die Erhöhung der Mindestlöhne und -Honorare bei freien und privaten Trägern, die vom Senat im Koalitionsvertrag zugesagten 20 Prozent fest angestellten Weiterbildungslehrkräfte an Volkshochschulen und ein sozialer Tarif- oder Rahmenvertrag für freie Honorarlehrkräfte. Wir freuen uns über neue Mitstreitende!

KURZMELDUNGEN

Diskussionsveranstaltung am 26.03.2021

Am 26.03. 2021 fand online eine Diskussionsveranstaltung zum Thema „Obligatorische Zusatzqualifizierung in den Berufssprachkursen“ statt. Die Resonanz war mit über 30 Teilnehmenden groß. In verschiedenen Arbeitsgruppen fand ein Austausch statt und Kritikpunkte, Vorschläge und Forderungen wurden anschließend im Plenum diskutiert. Die Diskussion wird in verschiedenen Gremien der Länder- und Bundesebene fortgeführt.

Inzwischen gibt es eine Stellungnahme der Bundes-GEW:

https://www.gew.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/gew-zusatzqualifizierung-lehrkraefte-in-berufssprachkursen-ueberarbeiten

Die ausführliche Stellungnahme (6 Seiten) findet sich unter

https://www.gew.de/fileadmin/media/publikationen/hv/Weiterbildung/Integrationskurse/20210331-GEW-Stellungnahme-WB-ZQ.pdf

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Vernetzungstreffen der in der GEW organisierten DaF/DaZ Lehrkräfte am 24.04.2021

Der Bundesfachgruppenausschuss Erwachsenenbildung lädt zum internen bundesweiten Vernetzungstreffen für DaF/ DaZ Lehrkräfte in der GEW ein.

Wann und wo? Am 24.04.2021 von 9:30 bis 12:30 Uhr via Videokonferenz.

Bitte meldet euch bis Freitag, den 16. April bei Brigitte Kramer (brigitte.kramer(at)gew(dot)de) an. Die Zugangsdaten sowie die Themen des Vernetzungstreffen werden euch nach der Anmeldung in der zweiten Aprilhälfte versandt.

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Aktuelles

Unsere Mitglieder arbeiten in:

  • Volkshochschulen
  • Sprachschulen
  • kirchlichen, gewerkschaftlichen oder politischen Weiterbildungseinrichtungen
  • in Weiterbildungsberatungs- oder Grundbildungszentren
  • Einrichtungen zum Nachholen von Schulabschlüssen
  • betrieblichen und überbetrieblichen Fort- und Weiterbildungseinrichtungen
  • in Fortbildungswerken von Verbänden, Kammern, Stiftungen und Bildungswerken
  • bei privaten Trägern mit SGB II/III oder Reha-Maßnahmen
  • sowie sonstigen kulturellen Einrichtungen und in den Medien 

Schwerpunkte unseres politischen Engagements

  • Wir engagieren uns für ein Weiterbildungsgesetz in Berlin, das die Erwachsenenbildung (inkl. der Weiterbildungsberatung für Erwachsene) als gleichberechtigte vierte Säule des Bildungswesens anerkennt, fördert und ausbaut
  • Wir stärken durch GEW-Vertrauensleute die kommunale und die freie Erwachsenenbildung in Volkshochschulen und bei Freien Trägern sowie in Firmen die Sichtbarkeit unserer Bildungsgewerkschaft als Tarifpartner
  • Wir unterstützen die Schaffung von Betriebsgruppen und die Gründung von Betriebs- bzw.  Personalräten (schon ab 5 Mitarbeiter*innen möglich)
  • Wir engagieren uns für demokratische Mitbestimmung und Mitwirkung in gewählten bezirklichen und Gesamt-Berliner Vertretungen der Kursleiter*innen und der Lernenden in einem künftigen Berliner Weiterbildungsgesetz
  • Wir engagieren uns dafür, dass bei der Vergabe von öffentlichen Geldern für Bildungsaufgaben nur Bildungs anbieter berücksichtigt werden, die ausschließlich sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse anbieten, deren Bezahlungsniveau den im öffentlichen Dienst geltenden Tarifverträgen entspricht. Die Einhaltung der verhandelten Mindestlöhne und Mindesthonorare soll von den Auftraggebern besser kontrolliert werden
  • Wir fordern eine langfristige Investitionsplanung für professionell ausgestattete Erwachsenenbildungszentren

Lebenslanges Lernen ist unser Thema

Lebenslanges Lernen, das ist in ganz Europa und auf internationaler Ebene immer noch ein gängiges Schlagwort in Sonntagsreden, bleibt aber auf professionelle Unterstützung und eine starke institutionelle Verankerung angewiesen. Dies steht jedoch immer mehr im Widerspruch zur tatsächlichen institutionellen und materiellen Anerkennung der sogenannten vierten Säule "Weiterbildung" des Bildungswesens. Anstelle professioneller Entwicklungsplanung für eine nachhaltige Infrastruktur und gute Arbeit tritt alle Jahre wieder folgenlose befristete Projektförderung mit prekärer Beschäftigung.

Die Stärkung „guter Arbeit“ ist unser Ziel

Wir fordern, dass die allgemeine, politische und berufliche Erwachsenenbildung als Bürger*innenrecht und Pflichtaufgabe endlich anerkannt und in öffentlicher Verantwortung wahrgenommen und ausgebaut wird. Professionalität und Qualität in der Weiterbildung werden zwar zunehmend gefordert, aber nur selten durch angemessene Tarifverträge, Mindestlöhne und Honorarordnungen anerkannt und unterstützt.